Unbekannte Gefahr: Warum Birkenzucker giftig für deinen Hund ist!

Unbekannte Gefahr: Warum Birkenzucker giftig für deinen Hund ist!

Unbekannte Gefahr: Warum Birkenzucker giftig für deinen Hund ist!

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Birkenzucker erfreut sich immer mehr an Beliebtheit in der gesunden Küche, da das Süßungsmittel viel kalorienärmer ist als üblicher Zucker. Was viele nicht wissen ist, dass schon die geringste Dosis für Hunde tödlich sein kann.

Birkenzucker, auch Xylit oder Xylitol genannt, wird meist aus Maiskolben, verschiedenen Gemüsesorten und teilweise aus der Rinde bestimmter Baumarten gewonnen. Für Hunde stellt der Trend eine große Gefahr dar, da der Körper bei Aufnahme rasant unterzuckert.

  • Bereits in kleinsten Mengen, etwa 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, ist Birkenzucker lebensgefährlich für Hunde. Mit Birkenzucker gebackene und gekochte Lebensmittel dürfen niemals in die Reichweite von Hunden gelangen.
  • Wenn Hunde Birkenzucker aufgenommen haben, zeigen sich erste Symptome innerhalb weniger Minuten. Plötzliche Kreislaufkollapse, Krampfanfälle und Schwächeanfälle sind erste Anzeichen für ein akutes Leberversagen.
  • Die Unterzuckerung, auch Hypoglykämie bezeichnet, kann die sofortige Verschlechterung des Körperzustandes bei Hunden nach der Aufnahme von Birkenzucker hervorrufen. Die Produktion von Insulin steigt an, während der Blutzuckerspiegel laufend sinkt. Die Unterzuckerung ist verantwortlich für schwere Leberschäden bis hin zu Leberversagen, das tödliche Folgen für Hunde haben kann.
  • Nach Konsumation von Birkenzucker muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden, der mittels Infusionstherapie und Einleitung von Erbrechen die akute Unterzuckerung behandelt.

Für kleine Hunde kann es bereits gefährlich sein, wenn sie beim Spaziergang einen auf der Straße liegenden Kaugummi aufspüren und essen. Wie auch sonst im Alltag wird es aufgrund von Birkenzucker immer wichtiger, dass Hundebesitzer beobachten, ob fremde Personen ihren Vierbeiner ungefragt füttern.