Katzen sind die Meister im Verstecken von Schmerzen

Meine Katze hat nichts!

Die Katze verhält sich zuhause wie immer, wirkt gesund und aktiv – warum sollten man sie dem Stress einer Untersuchung aussetzen?

Stubentiger wie wir sie kennen und lieben, zeigen bis heute viele Eigenschaften ihrer Wildkatzen-Vorfahren. Neben all den Vorteilen, wie etwa hoch entwickelten Sinnesorganen, gibt es dabei aber einen großen Nachteil. Der Instinkt ihrer Vorfahren verleitet Haus- und Wohnungskatzen heute noch dazu, Krankheitsanzeichen so lange wie möglich zu verbergen, um sich vor Feinden zu schützen. So können etwaige Krankheiten durch den Schutzmechanismus aus der Vergangenheit bereits weit fortgeschritten sein. Die Katze zeigt ihren Schmerz lange Zeit nicht – und oft kann es schon zu spät sein.

Vorsorgeuntersuchung bei Katzen

Zudem gibt es Krankheiten, die für einen längeren Zeitraum zunächst keine Schmerzen verursachen. Auch wenn eine Katze üblicherweise schnell meldet, wenn etwas nicht stimmt, kann hier eine große Verzögerung entstehen. BesitzerInnen übersehen hier keine Anzeichen – die Katzen spüren lange Zeit selbst keine Symptome.

Gut zu beobachten ist dies bei der chronischen Niereninsuffizienz, da die Nieren die Schwachstelle im Körper vieler Katzen sind. Als ehemalige Wüstentiere ist in ihrer DNA verankert, dass ihr Körper mit wenig Flüssigkeit gut zurechtkommt. Durch die Ernährung mit Trockenfutter entsteht jedoch ein Wassermangel. Entwickelt sich dadurch eine Niereninsuffizienz, geht die Funktion der Nieren allmählich zurück. Das langsame Fortschreiten der Krankheit bleibt damit lange unentdeckt.

So zeigen Katzen erst dann Krankheitssymptome, wenn 70% des Nierengewebes zerstört sind. Besonders Tiere ab etwa 7 Jahren sind gefährdet. Es wird vermutet, dass etwa 20-50% aller Katzen im Laufe ihres Lebens an einem chronischen Nierenversagen leiden.

Mir ist Vorsorge zu teuer!

Je nach Ausmaß der jährlichen Kontrolluntersuchung beim Tierarzt können Kosten von etwa € 100,- bis € 300,- entstehen. Wird mangels Vorsorge erst in spätem Stadium mit einer Therapie begonnen, führt dies zu weitaus höheren Kosten. Stationäre Aufenthalte und lebenslange Therapien mit Medikamenten können folgen.

Sämtliche Kosten und Nutzen sprechen für Vorsorge und sind keine Masche von Tierärzten. Werden Krankheiten im Zuge einer Kontrolluntersuchung frühzeitig erkannt, kann außerdem die Überlebenschance einer erkrankten Katze erheblich gesteigert werden.

Dabei kann FLUTD, also Erkrankungen der unteren Harnwege bei Katzen, als Beispiel angeführt werden. FLUTD tritt sehr häufig bei Wohnungskatzen auf. Über konstante pH-Veränderung im Urin würde äußerst schnell erkannt werden, dass eine Futterumstellung nötig ist. Zudem könnte auf einfachstem Wege vermieden werden, dass sich Harnsteine bilden und FLUTD ausbricht. Ist die Erkrankung so weit fortgeschritten, dass eine Verstopfung der Harnröhre eintritt, kann sich der Zustand der Katze in kürzester Zeit zu einem lebensbedrohlichen Notfall entwickeln. Durch verpasste Vorsorge kann es in zahlreichen Fällen auch hier zu kostspieligen stationären Aufenthalten und sogar Operationen kommen.

Vorsorge ist Stress für meine Katze! Das tue ich ihr nicht an.

Ganz klar ist nicht für alle Katzen eine entspannte Situation möglich, wenn es um Vorsorge geht. Oft ist eine Autofahrt nötig und die Tiere fühlen sich möglicherweise auch beim Tierarzt nicht wohl. Training und Gewohnheit helfen dabei aber immer. Wir empfehlen das offene Gespräch mit dem Tierarzt. Häufig bietet dieser an, das Training zu unterstützen. In der Regel besucht man dabei die Praxis kurz, holt die Katze aus der Transportbox, streichelt und füttert sie, bevor es direkt wieder nachhause geht.

Alternativ kann es helfen, die Katze mehrmals im Korb um den Häuserblock zu tragen und die Katze bereits im Vorfeld zuhause an die Transportbox zu gewöhnen.

Einmal jährlich ist zu häufig – das finde ich übertrieben!

Katzen altern in etwa vier Mal so schnell wie Menschen. Ähnlich wie beim Menschen sollte bei Katzen deshalb einmal jährlich eine Gesundheitsuntersuchung durchgeführt werden. Durch den schnelleren Alterungsprozess und die Tatsache, dass Untersuchungen beim Menschen viel genauer durchgeführt werden, sind neben diesen wichtigen Kontrollen aber auch zusätzliche Bausteine der Vorsorge sinnvoll.

Ich würde gerne bessere Vorsorge betreiben, die Umsetzung zuhause ist aber schwierig.

Mit dem Urintest Kit von Pezz, das speziell für Katzen entwickelt wurde, kann die Vorsorge auf einfachem und hygienischem Weg durchgeführt werden. Die Sammelhilfe – bestehend aus nichtsaugender Streu und einer Testschale – unterstützt dabei, unkompliziert eine Urinprobe aus der gewohnten Katzentoilette zu gewinnen. Mit der zugehörigen App zur Auswertung der Urintests erhalten KatzenbesitzerInnen innerhalb kürzester Zeit einen zuverlässigen Erstbefund.

Wir der Urintest vier Mal jährlich durchgeführt, kann die Vorsorge für zuhause erheblich verbessert werden.

Welche Bausteine beinhaltet eine Vorsorgeuntersuchung bei Katzen?

Zur klinischen Untersuchung der Katze zählen mitunter das Abhören auf Herzgeräusche und Abtasten auf Schmerzen. Bei der jährlichen Allgemeinuntersuchung kann mitunter auch der Kot auf Parasiten untersucht werden. Die regelmäßige Durchführung von Urintests bildet zudem eine völlige schmerz- und stressfreie Möglichkeit, diverse Abweichungen, die Hinweise auf Erkrankungen geben können, festzustellen.

Ab dem 6. Lebensjahr ist auch die Blutuntersuchung sinnvoll. Wenn Vorerkrankungen bei der Katze selbst oder auch bei ihren Geschwistern bekannt sind, kann es auch schon früher und häufiger sinnvoll sein. Der Zeitpunkt und die Häufigkeit werden im Gespräch mit dem Tierarzt festgelegt.

Zusätzliche und auf die Jahreskontrolle aufbauende Vorsorgetests über das Jahr verteilt können die Überlebenschancen von Katzen steigern. Je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto eher kann mit einer entsprechend abgestimmten Therapie begonnen werden. Dazu zählt etwa der Einsatz von Medikamenten, aber auch die Umstellung des Futters. Frühzeitige Erkennung und schneller Therapiebeginn durch Vorsorge kann die Lebensdauer der sensiblen Tiere erheblich verlängern und viel Leid ersparen.

Wenn die Katze erbricht

Dass sich Katzen übergeben, ist keine Seltenheit. Etwa einmal monatlich erbrechen viele Katzen Haarballen, die sie über Wochen beim Säubern ihres Fells aufgenommen haben. Können die Haare nicht über den Kot ausgeschieden werden, setzt ein natürlicher Würgereiz ein, damit die Haarballen (oft in Zusammenhang mit zuvor aufgenommenem Futter) auf diese Weise ausgeschieden werden.

Akutes Erbrechen, also wenn das Erbrechen weniger als drei Tage andauert, klingt mit einfacher Behandlung meist wieder ab, ohne eine genaue Ursache zu diagnostizieren. Deine Katze übergibt sich deutlich häufiger? Sollte das Erbrechen mehrmals wöchentlich vorkommen und andauern, solltest du in jedem Fall die Ursache beim Tierarzt abklären lassen.

Hauskatze ist krank und erbricht

Symptome bei brechenden Katzen

Erbrechen kann mit einer kurzen Phase von Unruhe beginnen. Dabei äußert sich die Übelkeit auch mitunter durch ängstliches Verhalten. Auch Speicheln und offensichtliches Schlucken sind Anzeichen, dass auf die Übelkeit Erbrechen folgt.

Neben dem eigentlichen Erbrechen können die sensiblen Tiere auch weitere Symptome aufweisen. Treten diese in Verbindung mit dem Erbrechen auf, ist es ratsam, einen Termin beim Tierarzt zu vereinbaren.

So sind Schwäche und lethargisches Verhalten über mehrere Stunden Hinweis darauf, dass es sich um eine ernstzunehmende Ursache handelt. Dies, gemeinsam mit Essensverweigerung, äußert sich beispielsweise besonders dann, wenn Blut oder Fremdkörper im Erbrochenen zu finden sind.

Meine Katze übergibt sich ständig – welche Ursache kann das haben?

Wenn Katzen häufig erbrechen, kann das auf eine Magenverstimmung hindeuten. Manchmal tritt diese auf, wenn eine Futterumstellung stattgefunden hat. Die Magen-Darm-Probleme kommen auch dann zum Vorschein, wenn Katzen etwas verschluckt haben, das giftig ist oder allergische Reaktionen auslösen könnte. Außerdem übergeben sich Katzen, wenn sie ihr Futter zu schnell aufgenommen haben.

Zudem kann es vorkommen, dass Katzen verdorbene Lebensmittel oder giftige Pflanzen gegessen haben. Dabei ist es ebenfalls wichtig, die Ursache schnell abzuklären, um eine Dehydration zu vermeiden, die durch das vermehrte Erbrechen entsteht.

Erbrechen bei Katzen kann jedoch auch ein erstes Anzeichen auf schwere Krankheiten und andere Beschwerden sein. Bei jeglicher Unsicherheit solltest du immer einen Tierarzt aufsuchen. Mögliche Ursachen sind etwa:

  • Entzündungen des Magens (Gastritis)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Fremdkörper im Magen oder Darm (Suche dein Zuhause gründlich ab! Fehlen Spielzeuge, Schnüre, Vorhangquasten, Kinderspielsachen, Oropax, EarPods etc.?)
  • Vergiftungen (Welche Pflanzen hast du zuhause? Sind Blätter angenagt? Waren im letzten Blumenstrauß Lilien dabei? Sind Zigarettenstummel frei zugänglich und vielleicht angenagt?)
  • Nierenerkrankungen oder Lebererkrankungen (der Anstieg an Giftstoffen im Blut verursacht Übelkeit)
  • Parasiten (auch Wohnungskatzen sollten regelmäßig auf Würmer untersucht werden)
  • Zahnprobleme

Konsistenz des Erbrochenen

Es kommt vor, dass Katzen vor dem Essen am frühen Morgen oder am Abend Galle erbrechen. Zu sehen ist dann meist gelber Schleim. Die Galle wird bei gesunden Tieren in den Dünndarm freigesetzt, um die Verdauung zu unterstützen. Erbricht deine Katze Galle, kann das auf Gastritis, Entzündungen im Darm oder Lebererkrankungen hinweisen.

Häufiger brechen Katzen weißen Schaum. Weißer Schaum ist ein Hinweis darauf, dass die Katze kein Futter mehr im Magen hat. Kommt dies über einen längeren Zeitraum vor, spricht man von Chronischem Erbrechen. Dessen Ursache muss in jedem Fall abgeklärt werden. Dabei wird die bisherige Krankengeschichte der Katze betrachtet und mit dem unruhigen Magen in Verbindung gebracht. Von Magenverstimmungen durch Unverträglichkeiten bis hin zu Darmerkrankungen können viele Ursachen in Frage kommen.

Dunkles Erbrochenes, das einem Kaffeesatz gleicht, erhält seine Farbe durch Blutungen im Bereich des Magens. Diese Form tritt am häufigsten auf, wenn Katzen Geschwüre haben.

Unverdautes Futter als Erbrochenes deutet darauf hin, dass das Futter den Magen nicht verlassen hat. Dies kann bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Futterallergien, aber auch Verstopfungen auftreten. Dadurch entstehen Reizungen im Magen-Darm-Trakt, die behandelt werden müssen, bevor die Katzen eine Mobilitätsstörung entwickeln.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei erbrechenden Katzen?

Tierärzte führen bei vermehrtem Erbrechen gründliche körperliche Untersuchungen durch. Dazu gehören zum Beispiel die Prüfung des Gewichts, von Herzgeräuschen, Fieber oder der Schilddrüse. Zusätzlich können Ultraschalluntersuchungen sowie Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt werden.

Nachdem tierärztlich ausgeschlossen wird, dass es sich um eine Magenverstimmung durch falsches Futter oder um eine allergische Reaktion bei der Katze handelt, entscheidet der Tierarzt über die weitere Behandlung. Zusätzliche Untersuchungen, wie Ultraschalle oder Endoskopien können notwendig sein.

Sind vermehrt Haarballen erbrochen worden, empfiehlt sich eine Umstellung der Fütterungsgewohnheiten. Dabei kannst du kleinere Portionen über den Tag verteilt füttern oder mit anderen Futtermarken für eine Verbesserung sorgen.

Zudem sollten Katzen immer Zugang zu Katzengras haben, damit sich ihr Mageninhalt vor dem Erbrechen binden kann. Besonders in Phasen des Fellwechsels ist die Aufnahme von Katzengras wichtig.

Sind ernsthafte Erkrankungen und Folgebeschwerden ausgeschlossen worden, können vom Tierarzt vorgeschriebene Medikamente Hilfe verschaffen. Dabei sollte die vom Tierarzt vorgegebene Dauer, Dosierung und Häufigkeit immer genau befolgt werden.

Mit dem Hund ins neue Jahr

Kurze Spaziergänge mit Leine

In der Silvesternacht (und leider auch bereits einige Abende zuvor) solltest du eure Abendspaziergänge kurz halten. Im besten Fall findest du eine passende Route, die etwas abgelegen ist. Auch wenn dein Hund meist ohne Leine unterwegs ist, solltest du ihn in dieser Nacht auf jeden Fall sichern. Bei ängstlichen Hunden empfiehlt sich auch eine doppelte Sicherung (z.B. mit Halsband und Brustgeschirr).

Nicht alleine lassen

Auch wenn dein Hund üblicherweise kein Problem damit hat alleine zu bleiben, solltest du an Silvester bei ihm sein. Vor allem gegen Mitternacht könnte der Lärm deinen Hund extrem verängstigen. Während die einen Hunde sich gerne in ihr Bett zurückziehen, suchen die anderen in solchen Momenten die Nähe ihrer BesitzerInnen. In der Silvesternacht solltest du alle Pläne vertagen und bei deinem Hund zuhause bleiben.

Nichts anmerken lassen

Viele Hunde orientieren sich oft an dem Verhalten ihrer BesitzerInnen. Auch wenn es draußen knallt und kracht, lass dir nichts anmerken. Wenn alles so ist wie immer, gibt das dem Hund Sicherheit. Falls sich dein Hund dennoch ängstlich zeigt und Zuwendung sucht, kannst du dem natürlich nachkommen. Wichtig ist nur, die Angst nicht zu bestätigen.

Nebengeräusche erzeugen

Wenn du öfters den Radio oder Fernseher aufgedreht hast und dein Hund mit diesen Geräuschen vertraut ist, kannst du die Geräte auch an Silvester laufen lassen und wenn nötig, etwas lauter machen. So lassen sich viele Hunde von den Geschehnissen außerhalb der Wohnung gar nicht erst neugierig machen.

Genüssliche Ablenkung

In der Silvesternacht machen viele BesitzerInnen eine Ausnahme und verwöhnen ihren Hund mit den feinsten Knochen und Kaustangen. Am besten findest du etwas, das dein Hund immer schon mit großem Vergnügen für einen längeren Zeitraum gekaut hat. Die Ablenkung dient auch vielen HundebesitzerInnen als Warnsignal. Hört der Hund plötzlich auf sich für das Futter zu interessieren, könnte das ein Zeichen für eine Stresssituation sein.

Jeder Hund geht mit den Geräuschen der Silvesternacht anders um. Während bei vielen Hunden bereits geschlossene Rollläden Wunder bewirken, wünschen sich andere Hunde nur sehnlichst Nähe zu ihren BesitzerInnen. In jedem Fall hilft es, beim Hund zu sein und auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Und vielleicht planst du ja, fürs kommende Jahr an einen Ort zu fahren, wo Raketen und andere Feuerwerkskörper gar nicht erst erlaubt sind.

Wie viel Wasser sollte meine Katze trinken?

Wie viel sollte meine Katze trinken?

Grundsätzlich sollten Katzen je nach Größe und Gewicht etwa 40 bis 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Während es bei Freigänger-Katzen schwer herauszufinden ist, kann das Trinkverhalten von Stubentigern gut beobachtet werden. Katzen, die Nassfutter bekommen, nehmen allein durch ihre Mahlzeiten einen Großteil des täglichen Wasserbedarfs auf. In der Regel hat Nassfutter einen Feuchtigkeitsgehalt von 70-80%. Der Anteil an Feuchtigkeit sollte auf jeder Verpackung nachlesbar sein.

Bei Beobachtung des Trinkverhaltens von Wohnungs- und Hauskatzen kann daher der Anteil an Feuchtigkeit im Nassfutter von der täglichen Trinkmenge abgezogen werden. Eigens für Katzen entwickelte Trinkbrunnen können zum Trinken animieren. Der Wassernapf bzw. Trinkbrunnen sollte nicht in der Nähe des Futternapfs platziert werden. Auch das ist auf das instinktive Verhalten der Hauskatzen-Vorfahren zurückzuführen. Katzen fressen nicht dort wo sie trinken, da das Wasser durch das Blut ihrer „Beute“ verunreinigt sein könnte. 

Im Haushalt sollte die Katze mehrere ruhige, leicht zugängliche Trinkstellen haben. Bist du dabei, das Trinkverhalten deiner Katze z.B. für Untersuchungen beim Tierarzt zu dokumentieren, sollte nur ein Wassernapf bzw. Trinkbrunnen die einzige Möglichkeit für die Katze sein, Wasser zu trinken.

Wichtig: Katzenmilch ersetzt nicht die täglich benötigte Trinkmenge!

Was passiert, wenn meine Katze zu wenig trinkt?

Oft werden KatzenbesitzerInnen beim Tierarzt gebeten, das Trinkverhalten ihrer Haustiere zu beobachten, wenn es Grund zur Annahme gibt, dass Nierenprobleme aufgetreten sind. Diese können, zum Beispiel bei Ernährung mit Trockenfutter, vor allem durch Wassermangel ausgelöst werden. 

Trinkt eine Katze für lange Zeit zu wenig, kann im schlimmsten Fall eine chronische Niereninsuffizienz entstehen. Diese entwickelt sich über einen langen Zeitraum und bleibt aufgrund ihres langsamen Fortschreitens lange unentdeckt. Es wird vermutet, dass etwa 20-50% aller Katzen im Laufe ihres Lebens an chronischer Niereninsuffizienz erkranken. Symptome wie z.B. Gewichtsverlust oder stumpfes Fell zeigen sich erst, wenn bereits drei Viertel der Nierenfunktion verloren sind. In späterer Folge kann es vorkommen, dass die Katze plötzlich sehr viel trinkt. Neben der laufenden Überwachung des Trinkverhaltens, helfen auch regelmäßige Urintests wie unser Pezz life Urintest Kit für Katzen dabei, Erkrankungen der Nieren frühzeitig zu erkennen.

Was passiert, wenn meine Katze zu viel trinkt?

Wenn KatzenbesitzerInnen beobachten, dass ihre Tiere vermehrt den Wassernapf aufsuchen, viel trinken und entsprechend mehr Urin absetzen, sollten zunächst mögliche unbedenkliche Ursachen abgeklärt werden. Im Sommer oder bei Futterumstellungen auf Trockenfutter kann es vorkommen, dass Katzen mehr trinken als bisher. Wenn unbedenkliche Ursachen nicht ausgeschlossen werden können, sollte unbedingt eine Kontrolle beim Tierarzt stattfinden. 

Vermehrtes Trinken kann ein ernstes Anzeichen für die bei Katzen häufig auftretende Krankheit Diabetes mellitus sein. Dabei gelangt keine Glukose (Zucker) mehr zu den Zellen, die Energie benötigen. Der Körper der Katze ist daraufhin gezwungen, seine Energie aus dem Abbau von Fettgewebe und Eiweiß zu produzieren. Aus diesem Grund nimmt die Katze laufend an Gewicht ab, obwohl sie normal frisst. Zusätzlich steigt die Trinkmenge enorm an und das Tier sucht entsprechend häufiger die Katzentoilette auf.

Auch wenn deine Katze zu viel trinkt ist es wichtig, regelmäßige Urintests durchzuführen. Dabei lässt sich gut erkennen, ob zu viel Glukose (Zucker) im Urin ist und die Krankheit Diabetes bereits ausgebrochen ist.

Diabetes bei Hunden

Wie erkenne ich, dass mein Hund Diabetes hat?

Erste Anzeichen von Diabetes äußern sich durch Gewichtsverlust trotz normalem Fressverhalten. Die Gewichtsreduktion entsteht, weil sich der Körper die benötigte Energie aus dem Fettgewebe und Eiweiß holt anstelle des Blutzuckers (Ketoazidose). Dabei wird das rechtzeitige Erkennen der Krankheit überlebenswichtig, da der Hund im schlimmsten Fall übersäuern und verhungern kann.

Ähnlich wie bei chronischem Nierenversagen bei Hunden treten Anzeichen der Krankheit erst dann auf, wenn die Funktion diverser Organe bereits eingeschränkt ist:

  • Der Hund verliert an Gewicht, obwohl die Ernährung gleich bleibt
  • Er kann auch vollständig den Appetit verlieren
  • Er trinkt vermehrt und setzt entsprechend mehr Urin ab
  • Verspüren von Schmerzen beim Wasserlassen
  • Der Hund wirkt matt, lustlos und inaktiv
  • Müdigkeit trotz vermehrtem Schlaf
  • Der Hund erbricht mehrmals

Was ist Diabetes und wo liegen die Ursachen?

Diabetes, auch Diabetes mellitus genannt, ist bedingt durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel, den der Hundekörper nicht mehr kontrollieren kann. Gelangt zu wenig Blutzucker (Glukose) zu den Zellen, entsteht Insulinmangel. Dieser ist verantwortlich dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt und Diabetes mellitus ausbricht.

Erhöhter Zuckergehalt im Urin kann durch regelmäßige Urintests wie den Pezz Urintest für Hunde nachgewiesen werden.

Unterschieden wird zwischen zwei Typen von Diabetes:

  1. Typ 1: Es findet keine bzw. nur sehr geringe Insulinproduktion statt. Diese Form kommt beim Hund häufig vor.
  2. Typ 2: Es wird zwar ausreichend Insulin produziert, die Zellen verhalten sich jedoch resistent und das Insulin wirkt nicht.

Neben einer zumeist lebenslangen Behandlung steigt auch das Risiko, dass Hunde unter Begleit- und Folgeerkrankungen wie Harnwegsinfektionen leiden. Um die Intensivität einer Therapie so gering wie möglich zu halten und um die Organe zu schonen, ist eine frühzeitige Erkennung deshalb umso wichtiger.

Welche Hunde können erkranken?

In den meisten Fällen sind kleine und mittelgroße Hunde bis 22kg betroffen, wobei das typische Erkrankungsalter bei 7 bis 9 Jahren liegt.  Unkastrierte Hündinnen können hormonbedingt vorübergehend betroffen sein. Jüngere Hunde erkranken selten an Diabetes. Die Gefahr steigt jedoch, wenn sie übergewichtig sind.

Was unternehme ich im Ernstfall?

Bei Verdacht aufgrund auftretender Symptome, solltest du deinen Hund noch am selben Tag zum Tierarzt bringen. Die Diagnose Diabetes mellitus wird immer vom Tierarzt gestellt.

Wie kann ich Diabetes frühzeitig erkennen?

Um Diabetes früh genug zu erkennen, sind regelmäßige Kontrollen essenziell. Hunde zeigen erste Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels erst, wenn Organe bereits geschädigt sind. Hunde können Schmerzen instinktiv verbergen und wirken auch lange nach Ausbruch der Krankheit gesund.

Um regelmäßige Check Ups durchzuführen, ist nicht immer direkt ein Tierarztbesuch nötig. Urintests wie unser Urintest Kit für Hunde bieten die Möglichkeit, Krankheiten wie Diabetes bereits im Anfangsstadium zu erkennen und langfristige Schäden der Organe zu vermeiden. Der in der Urintestschale integrierte Urinteststreifen weist folgende Parameter nach:

  • Blutzucker (Glukose): Hunde mit Diabetes haben zu viel Glukose im Urin.
  • Spezifisches Gewicht: Glukose im Urin zieht Wasser mit, weshalb diabeteskranke Hunde wenig konzentrierten Harn absetzen.
  • pH-Wert: Tiere mit Ketoazidose sind übersäuert. Dies kann zum Teil im Urin nachgewiesen werden.

Der Urin des Hundes sollte mindestens vier Mal jährlich überprüft werden. Mit dem Pezz Urintest Kit für Hunde können Hundebesitzerinnen und -besitzer sauber und hygienisch Kontrollen zuhause durchführen. Durch Scannen des Urinteststreifens in der zugehörigen Pezz App wird binnen weniger Stunden ein zuverlässiges Testergebnis ausgewertet.

Dennoch sollte, vor allem bei Hunden ab 5 Jahren, mindestens einmal jährlich eine Allgemeinuntersuchung beim Tierarzt stattfinden. Durch zusätzliche Bluttests können Tierärzte Diabetes diagnostizieren. Die Auswertung des Urintests kannst du zum Termin mitbringen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto höher ist die Lebenserwartung und Lebensqualität deines Hundes.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Diabetes ist zumeist unheilbar. In der Regel wird dem kranken Hund nach der Diagnose täglich Insulin in einer angepassten Dosis verabreicht. Die Verabreichung ist nur durch Spritzen möglich. Ist der Hund übergewichtig, muss zudem eine Gewichtsabnahme erfolgen. In der Regel ist nach der Diagnose auch eine Futterumstellung nötig.

Bei der Therapie zuhause werden die Glukosewerte mehrmals pro Woche im Blut oder Harn gemessen. Hundebesitzerinnen und -besitzer müssen den Gesundheitszustand ihres Hundes ständig überwachen und vor allem auf Veränderungen des allgemeinen Wohlbefindens, Trink- und Fressverhaltens sowie auf das Gewicht achten.

Auch wenn die Behandlung ein Leben lang andauert, kann die Krankheit bei sorgfältiger Durchführung der Therapie für eine hohe Lebensqualität der Hunde sorgen.

Entspannter Urlaub mit Hund

Natürlich ist es immer sinnvoll abzuwiegen, ob das ausgewählte Reiseziel hundefreundlich, nicht allzu weit entfernt und für Hunde sicher ist. Entscheidest du dich, deinen Hund mitzunehmen, helfen dir folgende Tipps schon vor der Abreise:

Reiseapotheke für alle Fälle

Die Reiseapotheke für deinen Hund solltest du sicher verstaut und im besten Fall separat lagern. Sie sollte immer vor Nässe und Wärme geschützt sein. Sichere dir bereits einige Tage vor dem Urlaub einen Vorrat an Durchfallmittel, Zeckenzangen, Krallenscheren, Verbänden und Fieberthermometern. Reist ihr ans Meer und besucht Sandstrände, sind vor allem auch Augen- und Ohrenreinigungsmittel wichtig.

Gewohntes Umfeld schaffen

Um deinem Hund ein möglichst gewohntes Umfeld zu bereiten, kannst du das Lieblingsbett deines Vierbeiners mitnehmen. Empfehlenswert ist es auch, die gleichen Näpfe, Halsbänder und Leinen wie zuhause zu verwenden. Füttere deinem Hund auch im Urlaub dasselbe Futter wie im Alltag. So vermeidest du Stress, Unruhe und zu guter Letzt Magen-Darm-Probleme.

Hundehaltegesetze unterscheiden sich

Viele Urlaubsländer unterscheiden sich bei den Einreisebestimmungen für Hunde. Deshalb solltest du mit deinem Tierarzt alle nötigen Impfungen und Kuren abklären, bevor ihr euch auf die Reise macht. Der EU-Heimtierausweis deines Hundes muss immer dabei sein. Wichtig: Auch bei der Maulkorb- und Leinenpflicht gibt es unterschiedliche Vorgaben. Selbst die Rassen, die zu den „Listenhunden“ zählen, variieren von Land zu Land.

Nachtfahrten mit genügend Pausen

Für Auto- und Zugreisen eignen sich Nachtfahrten sehr gut. Hunde sind dann meist weniger aufgeregt und die Umgebung ist üblicherweise ruhiger als tagsüber. Bei Anreise mit Auto musst du dein Hund je nach Größe mittels Kofferraumabtrennungen, Boxen oder Gurte sichern. Plane bei längerer Anreise alle zwei Stunden eine Pause ein. Entscheide dich hier für kleine Wälder und abgelegene Wiesen, damit dein Hund in Ruhe erkunden und sein Geschäft erledigen kann. Am besten planst du für die Anreise auch eigene Wasservorräte für den Hund ein.

Hundefreundliche Aktivitäten planen

Wenn alle Vorkehrungen getroffen sind und du ein hundefreundliches Plätzchen gefunden hast, fehlt nur noch die Planung von Aktivitäten. Auch wenn es Hundestrände in der Nähe gibt, solltest du Alternativen suchen. Am Strand könnte es tagsüber zu heiß für deinen Vierbeiner werden. Um Sonnenbrände und Hitzeschläge zu vermeiden, kannst du nach schattigen Gassi-Routen und hundefreundlichen Restaurants Ausschau halten.

Vorrangig, aber vor allem bei kürzeren Aufenthalten, solltest du deinem Hund zuliebe auf Flugreisen verzichten. Wer sich bei längeren Anreisen Sorgen um seinen Vierbeiner macht, findet natürlich auch wunderschöne und hundefreundliche Orte im eigenen Land.

Wenn der Hund krank ist

Das instinktive Verbergen von Schmerzen ist ein bis heute bestehender Schutzmechanismus von Hunden. Als Hunde früher hauptsächlich im Rudel lebten, durften sie sich Schwäche nicht anmerken lassen. Den Fresstrieb und die Körperhaltung mussten die Hunde stets bewahrt werden, um das Rudel nicht zu verlieren.

Auch nachdem Hunde zu unseren vertrauten Haustieren wurden, haben sie das Verstecken von Schmerzen beibehalten. Viele Krankheiten machen sich erst bemerkbar, wenn sie bereits weit fortgeschritten sind. Mit unserem Pezz Urintest Kit für Hunde erkennst du Krankheiten und Infektionen bereits frühzeitig und erlangst auch beim kleinsten Verdacht sofort Aufschluss, wenn etwas nicht stimmt.

Welche Anzeichen für Krankheiten gibt es?

Vermehrtes Wasserlassen

Hunde haben bereits große Schmerzen, wenn sie vermehrt Wasserlassen und dabei nur sehr wenig Urin absetzen. Neben einem gebückten Rücken, einer unüblichen Trübung des Urins sowie dessen auffallender Geruch ist das ein weiteres Anzeichen dafür, dass eine Harnwegsinfektion bereits fortgeschritten sein könnte. In den meisten Fällen ist es notwendig, die Krankheit mit Einnahme von Antibiotika zu bekämpfen.

Warme und trockene Nase

Fieber macht sich oft erst dann bemerkbar, wenn der Hund nicht mehr fressen möchte und antriebsloser wirkt. Das erste Anzeichen ist eine warme und trockene Nase. Mit einem üblichen Fieberthermometer kannst du die Temperatur über den After des Hundes messen. Beträgt die Temperatur über 40 Grad, ist ein Tierarztbesuch erforderlich. Bei 42 Grad und mehr ist die Situation bereits lebensbedrohlich.

Übermäßiges Hecheln

Dass dein Hund hechelt, ist völlig normal und lebensnotwendig. Wenn du aber beobachtest, dass dein Hund länger als 10 Minuten ohne Stimulation (also aufgrund von Hitze oder nach Aktivitäten) hechelt, kann das ein erstes Anzeichen für eine ernste Krankheit oder eine Vergiftung sein. Übergewicht, Stress und Schmerzen können ebenfalls Auslöser für übermäßiges und angestrengtes Hecheln sein. Führe ein Buch und kläre die Auslöser mit deinem Tierarzt ab, wenn das Hecheln für mehrere Tage anhält.

Verändertes Trinkverhalten

Übermäßiges Trinken kann ein Anzeichen für eine ernstzunehmende Krankheit sein. Du kennst das Trinkverhalten deines Hundes am besten. Notiere bei Verdacht auf Krankheiten, wie viel dein Hund trinkt und rechne auch die täglichen Aktivitäten, das Wetter und den Feuchtigkeitsgehalt des Futters ein. Hält das übermäßige Trinken an, solltest du zum Tierarzt gehen.

Tränende Augen

Gerötete und tränende Augen können Hinweis auf eine Infektion sein. Diese ist für andere Hunde ansteckend und muss schnell behandelt werden. Während Augeninfektionen gut geheilt werden können, sind Hunde mit Grauem Starr dauerhaft eingeschränkt. Oft wird vermutet, dass nur ältere Hunde erkranken können, jedoch kann dies auch bereits in jungen Jahren und unabhängig von der Rasse eintreten. Sichtbar getrübte Linsen führen zur Verschlechterung der Sicht vor allem im Dunkeln und müssen unbedingt behandelt werden.

Superfood Quinoa für Hunde

Viele Getreidesorten wie Weizen oder Gerste können oftmals zu Verdauungsstörungen sowie Haut- und Fellprobleme führen. Für aktive Hunde, die viel Energie verbrauchen, ist Quinoa eine gesunde Option, um genügend Kohlenhydrate aufzunehmen. Diese Vorteile hat das Superfood für Hunde:

Glutenfreie Alternative für allergische Hunde

Quinoa ist glutenfrei und wird daher von Besitzerinnen und Besitzern gerne an Hunde verfüttert, die Allergien oder Unverträglichkeiten haben. Zudem eignet sich Quinoa besonders gut als Bindemittel für selbst gebackene Kekse. Dadurch müssen auch Hunde mit Unverträglichkeiten nicht auf ihre Belohnung verzichten.

Quinoa im Futter für mehr Gesundheit

Mittlerweile ist Quinoa oftmals auch in Trockenfuttern eingearbeitet. Er liefert neben dem täglichen Energiebedarf auch wichtige Aminosäuren und Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Der hohe Eiweißgehalt stärkt zudem das Fell und Immunsystem deines Hundes.

Alleskönner Quinoa für Selbstkocher

Vor allem bei kleinen Hunden führt verarbeitetes Getreide in gekauftem Futter leicht zu Übergewicht. Lebensbedrohliche Krankheiten wie Diabetes können die Folge sein. Für Selbstkocher eignet sich Quinoa (mit Gemüse und ungewürztem Fleisch) in der Zubereitung besonders gut.

Bitte verwende nur Quinoa, dessen Schale bereits entfernt wurde. Für den Start kannst du je nach Größe deines Hundes etwa 1-2 EL gekochten Quinoa ins Futter mischen. Schmeckt es deinem Hund, kannst du 1-2 Mal wöchentlich Hundegerichte mit Quinoa zubereiten. Pro Mahlzeit sollte der Anteil an Quinoa dann etwa 40-50% betragen.

Warum brauchen Katzen Katzengras?

Besonders während des Fellwechsels beobachten Katzenbesitzerinnen und -besitzer ihre Tiere dabei, wie sie vermehrt Gras oder Pflanzen fressen. Bei Wohnungskatzen handelt es sich nicht selten um Zimmerpflanzen, die zum Teil sehr giftig sind. Grund für das Verhalten der Katzen, die sonst ausschließlich Fleisch fressen, ist die Unterstützung beim Erbrechen von verschluckten Haaren. Katzen verbringen zum Teil die Hälfte ihrer Tagesaktivität mit Körperpflege und verschlucken vor allem während des Fellwechsels entsprechend viele Haare. Katzengras bindet den Mageninhalt. Dadurch fördert es das gesammelte Hochwürgen von verschluckten Haaren, die sich üblicherweise zu Haarballen formen.

Warum ist Gras wichtig für Wohnungskatzen?

Während Freilaufkatzen Gras aus ihrer Umgebung fressen, ist es für Wohnungskatzen besonders wichtig, Zugang zu Katzengras zu haben. Wenn Wohnungskatzen verschluckte Haare nicht erbrechen, können schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts entstehen. Im schlimmsten Fall bilden die Tiere dann einen lebensbedrohlichen Darmverschluss. Dieser äußert sich durch häufiges Erbrechen und Appetitlosigkeit und kann nur operativ behandelt werden, indem der Fremdkörper aus dem Darm der Katze entfernt wird. Wird ein Darmverschluss spät diagnostiziert, kann Gewebe irreparabel beschädigt sein und muss entfernt werden. Nicht selten entstehen leichte Verstopfungen.

Welches Katzengras passt zu meinem Tier?

Katzengras gibt es in unterschiedlichen Sorten als Pflanze aber auch als Samen zum Selbstanbauen zu kaufen. Zu den beliebtesten Arten zählt das Zyperngras, da viele Katzen die knackige Konsistenz mögen. Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Grashalme zart und nicht scharf sind. Dies könnte nämlich Verletzungen in Maul und Rachen verursachen. Grünlilien sind ebenfalls geeignet, nehmen jedoch Schadstoffe auf. Sie sollten daher nur unbehandelt sein, nicht auf Balkonen in der Stadt und nicht in Raucherhaushalten verwendet werden. Weizenkeimgras ist ebenso eine gute Alternative mit weichen Halmen und wird von Katzen sehr gerne angenommen.

Wann sollte meine Katze Gras fressen?

Am wichtigsten ist der Zugang zu Katzengras während der Phasen des Fellwechsels. Die Katze sollte jedoch nur einige Stunden vor Mahlzeiten Gras fressen, da sie andernfalls auch ihr Futter erbricht. Das Gras ersetzt aber niemals die Fellpflege durch den Menschen. Tägliches Bürsten, vor allem während des Fellwechsels, verhindert, dass zu viele Haare im Magen der Katze landen.

Dürfen Katzen Milch trinken?

Die Gründe, warum viele Katzen gerne Milch trinken, sind zum einen der hohe Fettgehalt der Kuhmilch und zum anderen die dickflüssige Konsistenz. Die vermeintliche Belohnung kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen führen, da Katzen nach dem Absäugen der Katzenmutter und nach Wachsen ihrer Milchzähne das Enzym Laktase abbauen. In den meisten Fällen führt das zu einer Laktoseintoleranz, die für Freilauf- und Wohnungskatzen im Alltag bei passender Ernährung aber unproblematisch ist.

Warum ist Kuhmilch schlecht für Katzen?

Da Katzen früher zumeist auf Bauernhöfen gehalten wurden und Milch zu ihrer täglichen Ernährung zählte, gibt es bis heute das Weltbild der milchtrinkenden Katze. Jedoch ist die in Kuhmilch enthaltene Laktose für Katzen nicht verdaulich. Erbrechen und akute Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall können die Folge sein. Bekommen Katzen dennoch regelmäßig Kuhmilch zu trinken, kann aufgrund des Fettgehalts die Leber langfristig Schaden nehmen.

Kann meine Katze laktosefreie Milch trinken?

Wenn Katzen Laktose nicht verdauen können, entsteht der Eindruck, dass sich laktosefreie Milch besser für die Belohnung zwischendurch eignet. Aber auch in dieser Milch befindet sich noch ein geringer Anteil Laktose. Kuhmilch, in jeder Form, ist für Kälber geeignet und hat dementsprechend einen hohen Fettanteil, der vor allem bei Wohnungskatzen schnell zu Übergewicht führen kann.

Neben dem erhöhten Fettgehalt enthält Kuhmilch auch viel Phosphor, welches die Knochen stärkt und als Energiequelle dient. Jedoch ist bereits in vielen Nassfutter-Produkten eine erhöhte Menge Phosphor enthalten, was zu einer Überlastung führt und die Nieren schädigt. Im schlimmsten Fall entsteht eine chronische Niereninsuffizienz, bei der das Nierengewebe unwiderruflich zerstört wird.

Ist Katzenmilch eine gute Alternative?

Viele Futtermittelhersteller vertreiben Katzenmilch als gesunde Alternative zu herkömmlicher Kuhmilch. Diese Produkte bestehen aus verdünnter Kuhmilch, sind laktosefrei und mit Vitaminen und anderen Nährstoffen angereichert. Leider enthalten viele der Produkte aber auch Zucker. Es ist wichtig zu beachten, dass Katzenmilch ebenfalls sehr kalorienreich ist und leicht zu Übergewicht führen kann. Daher sollte sie nur in Maßen gefüttert werden.

Das Füttern von Katzenmilch ist sinnvoll, wenn Katzen sehr wenig trinken. Schon einige wenige Tropfen der Katzenmilch im Wassernapf können die Tiere bereits zum Trinken animieren. Zudem kann sie vorübergehend geschwächten oder säugenden Tieren als Energielieferant dienen. Als Leckerli oder Belohnung können Katzen ab und an eine kleine Schüssel der Milch trinken. Katzenmilch sollte jedoch niemals Wasser zur Aufnahme von Flüssigkeit ersetzen!

Erkrankung der unteren Harnwege bei Katzen

Was sind untere Harnwegserkrankungen?

Zu den unteren Harnwegserkrankungen bei Katzen (FLUTD) zählen vor allem Erkrankungen der Harnblase und Harnröhre. Diese Krankheiten sind häufig wiederkehrend. Sie können bis zum Tod der Katze führen, wenn sie nicht ausreichend versorgt werden und im Akutfall nicht rechtzeitig reagiert wird.

Katze mit unterer Harnwegserkrankung FLUTD hat Untersuchung beim Tierarzt

Welche unteren Harnwegserkrankungen bei Katzen gibt es?

Die Krankheiten sind meist vielseitig und können vor allem bei Entzündungen nur schwer ergründet werden. Einige der häufigsten Erkrankungen der unteren Harnwege sind:

  • Idiopathische Blasenentzündungen
    Die am häufigsten vorkommende, meist ohne erkennbaren Grund auftretende Blasenentzündung bei Katzen. Sie kann im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Verstopfung der Harnröhre führen.
  • Bakterielle Blasenentzündungen
    Die räumliche Nähe von After und Harnröhrenausgang begünstigt bakterielle Harnwegsinfekte. Katzen mit Diabetes oder chronischer Niereninsuffizienz sind besonders gefährdet, da krankheitsbedingt die Zusammensetzung des Harns verändert ist.
  • Blasensteine
    Wenn durch die Ernährung mit Trockenfutter besonders viele Salze im Urin enthalten sind, können diese durch den entstehenden Wassermangel zu Steinen verklumpen. Diese wiederum können Verstopfungen der Harnröhre hervorrufen.

Stress als Auslöser

Da Katzen sehr sensible Tiere sind, können auch psychologische Faktoren wie Stress nie ausgeschlossen werden. Beispiele für Stressauslöser bei Katzen sind Umzüge, neue Partnertiere, neue Menschen im Haushalt, viele Autofahrten aber auch Tierarztbesuche.

Welche Katzen sind betroffen?

Am häufigsten betroffen sind Wohnungskatzen. Sie nehmen durch Überfütterung oft zu viele Salze auf und verbrauchen diese aufgrund ihrer geringen Bewegung kaum. Das führt sehr häufig zu Übergewicht und fördert das Entstehen von Erkrankungen der unteren Harnwege. Kater sind besonders gefährdet, da sie eine sehr enge Harnröhre haben, was eine Verstopfung begünstigt.

Wie erkenne ich untere Harnwegserkrankungen bei meiner Katze?

Meist werden Symptome von Katzenbesitzerinnen und -besitzern erst sehr spät bemerkt. Katzen sind Raubtiere! Der Instinkt ihrer Vorfahren verleitet sie auch heute noch dazu, Krankheitsanzeichen so lange wie möglich zu verbergen, um sich vor Feinden zu schützen. Werden Anzeichen folgender Symptome bemerkt, ist davon auszugehen, dass die Krankheit bereits fortgeschritten ist:

  • vermehrtes Lecken an After und Harnausgang 
  • angestrengtes Wasserlassen ohne Ergebnis
  • leichte Inkontinenz
  • eine unbenutzte Katzenkiste nach 12h
  • veränderte Körperhaltung beim Wasserlassen
  • Schreien oder Miauen beim Urinieren
  • dunkel oder mit Blut verfärbter Urin
Was kann ich im Akutfall tun?

Eine Katze muss mehrfach täglich schmerzfrei und im Strahl Urin absetzen können. Wenn du nach 12 Stunden eine saubere, unbenutzte Katzenkiste vorfindest, solltest du unbedingt einen Tierarzt kontaktieren.

Was kann ich vorbeugend tun?

Stelle sicher, dass deine Katze Idealgewicht hat, vorwiegend Feuchtfutter frisst und täglich trinkt. Vorbeugen ist besser als Behandeln! Führe daher auch bei gesund erscheinenden Katzen vierteljährlich einen Urintest durch, um frühzeitig gesundheitliche Veränderungen im Urin zu erkennen. Dafür muss man nicht gleich zum Tierarzt gehen!

Unser Urintest für Katzen bietet eine völlig schmerzfreie und stressfreie Möglichkeit, um untere Harnwegserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Dabei helfen folgende, im Test integrierte Parameter: 

  • pH-Wert: Ein hoher pH-Wert kommt häufig bei bakteriellen Entzündungen vor und begünstigt die Bildung von Harnkristallen. 
  • Protein: Bei Blasenentzündungen werden Eiweiße (Proteine) in den Harn freigesetzt.
  • Hämoglobin (Blut): Bei Blasenentzündungen kommt es zu leichter bis schwerer Einblutung in den Urin.
  • Spezifisches Gewicht: Wenn deine Katze zu wenig trinkt, ist der Urin stark konzentriert und somit das spezifische Gewicht sowie das Risiko der Steinbildung höher.
  • Leukozyten: Leukozyten können in größerer Menge auf entzündliche Erkrankungen der unteren Harnwege hinweisen.

Ein Urintest sollte mindestens vier Mal im Jahr durchgeführt werden. Mit dem im Urintest Kit von Pezz enthaltenen speziellen, nicht saugenden Einstreu kann unkompliziert eine Urinprobe aus der gewohnten Katzenkiste gewonnen werden. Mit der mitgelieferten Testschale und der App zur Auswertung des Tests erhältst du in kürzester Zeit einen zuverlässigen Befund.

Einmal pro Jahr sollte aber jede Katze zum Tierarzt. Durch eine Allgemeinuntersuchung, eine Blutuntersuchung, ein Bauchröntgen und einen Bauchultraschall kann dein Tierarzt feststellen, ob deine Katze bereits erkrankt ist oder Vorstufen zur Erkrankung sichtbar sind. Die Ergebnisse des Urintests können zu diesem Termin mitgebracht werden. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose deiner Katze signifikant. 

Wie werden untere Harnwegserkrankungen behandelt?

Die Behandlung richtet sich stark nach der Ursache. Blasensteine etwa müssen operativ entfernt werden, während bakterielle Entzündungen mit dem richtigen Antibiotikum gut therapierbar sind. Eine Ernährungsumstellung ist in den meisten Fällen erforderlich. 

Es ist wichtig zu wissen, dass Katzen die einmal untere Harnwegserkrankungen hatten, häufig zu weiteren Krankheitsschüben neigen. Je nach Verlauf kann dies zu einem nervenzehrenden, kostspieligen und für die Katze schmerzhaften Leidensweg werden. Bei betroffenen Katzen sollten daher mindestens sechs Urintests pro Jahr durchgeführt werden. So kann eine wiederkehrende Krankheit frühzeitig erkannt und weitere Operationen vermieden werden.

Chronische Niereninsuffizienz bei Katzen

Was ist eine chronische Niereninsuffizienz?

Die Funktion der Nieren ist es Blut zu filtern, den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren, bestimmte Hormone zu produzieren und Giftstoffe über den Urin auszuscheiden. Eine chronische Niereninsuffizienz jedoch entwickelt sich über die Zeit und bleibt durch das langsame Fortschreiten in den meisten Fällen lange unentdeckt. Das führt dazu, dass die Nierenfunktion allmählich zurückgeht und sich die Krankheit verschlimmert.

Katze mit chronischer Niereninsuffizienz CNI hat Ultraschall bei Tierarzt

Eine chronische Niereninsuffizienz ist nicht heilbar und eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen. Durch Früherkennung und Behandlung kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. Dadurch wird auch die Lebensqualität der Katze erhöht und ihr Leben verlängert. 

Wie häufig ist eine chronische Niereninsuffizienz bei Katzen?

Eine chronische Niereninsuffizienz kann bei Katzen in jedem Alter auftreten. Am häufigsten wird sie jedoch bei Katzen im mittleren bis hohen Alter (über 7 Jahre) diagnostiziert. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter stark an. Es wird vermutet, dass etwa 20-50% der Katzen im Laufe ihres Lebens an einem chronisches Nierenversagen leiden. Die Krankheit tritt bei Katzen damit etwa dreimal häufiger auf als bei Hunden.

Was verursacht eine chronische Niereninsuffizienz bei Katzen?

Die Nieren sind die Schwachstelle im Körper einer jeden Katze. Denn sie sind in der Lage, Urin sehr stark zu konzentrieren. Dadurch können Katzen, als ehemalige Wüstentiere, ihren Wasserbedarf gänzlich durch Beutetiere decken. Es ist also in ihrer DNA verankert, nur sehr wenig zu trinken. Durch die Ernährung mit Trockenfutter entsteht dementsprechend ein Wassermangel. Einfach mehr zu trinken, liegt jedoch nicht in der Natur von Katzen. Das wiederum schädigt ihre Nieren langfristig.

Die konkrete Ursache einer chronischen Niereninsuffizienz ist aber meist unbekannt. Mögliche Ursachen sind:

  • Nierensteine oder Nierenbeckenentzündungen
  • Bakterielle Infektion der Nieren
  • Bestimmte Giftstoffe und Medikamente
Wie erkenne ich, dass meine Katze nierenkrank ist?

Funktionierende Nieren sind für Katzen überlebensnotwendig. Für die Aufrechterhaltung der normalen täglichen Leistung wird aber nur etwa ein Viertel des gesamten Nierengewebes benötigt. Wenn Symptome sichtbar werden, sind also bereits drei Viertel der Nierenfunktion verloren. Symptome treten nämlich erst auf, wenn die Krankheit sehr weit fortgeschritten ist. Der Anstieg an Giftstoffen im Körper verursacht dann unter anderem folgende Auffälligkeiten:

  • Die Katze will nicht fressen und verliert Gewicht
  • Sie setzt große Mengen Harn ab und trinkt sehr viel
  • Es entsteht glanzloses Fell und schuppige Haut
  • Sie schläft viel, ist müde und kraftlos
  • Die Katze hat schlechten Atem

Im Frühstadium lässt sich die Nierenkrankheit nicht erkennen. Die Katze wirkt völlig gesund, ist aber bereits krank. Je schwerer die Erkrankung fortschreitet, umso stärker werden die Symptome.

Was kann ich tun, um eine chronische Niereninsuffizienz frühzeitig zu erkennen?

Da Katzen die Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz erst sehr spät im Krankheitsverlauf zeigen, sind regelmäßige Kontrollen extrem wichtig. So kann die Krankheit frühzeitig erkannt werden – auch wenn das Tier völlig gesund wirkt.

Dafür muss man nicht gleich zum Tierarzt gehen. Urintests wie unser Pezz life Urintest Kit für Katzen bieten eine völlig schmerz- und stressfreie Möglichkeit, die lebensbedrohliche Krankheit frühzeitig zu erkennen. Dabei helfen folgende im Test integrierte Parameter: 

  • Protein (Eiweiß): Erkrankte Nieren sind durchlässig für Eiweiß.
  • pH-Wert: Nieren sind essentiell für den Säure-Basen Haushalt. Geht ihre Funktion verloren, können die Tiere übersäuern (Azidose).
  • Spezifisches Gewicht: Nierenpatienten können Urin nicht ausreichend konzentrieren.
  • Glukose (Zucker): Bei starker Schädigung des Nierengewebes kann Glukose in den Harn gelangen.

Ein Urintest sollte mindestens vier Mal im Jahr durchgeführt werden. Mit dem im Urintest Kit von Pezz enthaltenen speziellen, nicht saugenden Einstreu kann unkompliziert eine Urinprobe aus der gewohnten Katzenkiste gewonnen werden. Mit der mitgelieferten Testschale und der App zur Auswertung des Tests erhält man in kürzester Zeit einen zuverlässigen Erstbefund.

Einmal pro Jahr sollte aber jede Katze zum Tierarzt. Durch eine Allgemeinuntersuchung, eine Blutuntersuchung und eine Blutdruckmessung kann dein Tierarzt feststellen, ob deine Katze nierenkrank ist. Die Ergebnisse des Urintests können zu diesem Termin mitgebracht werden. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose deiner Katze.

Wie wird eine chronische Nierenerkrankung behandelt?

Wenn eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert wurde, beginnt die Behandlung um das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten oder zu verlangsamen. Trotz Therapie wird die Krankheit in den meisten Fällen mit der Zeit aber fortschreiten. 

Ein optimales Management der Nierenerkrankung erfordert in der Regel wiederholte Untersuchungen in regelmäßigen Abständen (einschließlich Blutdruckmessung, Blut- und Urintests). Darüber hinaus ist eine Ernährungsumstellung wichtig, um die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. 

Diabetes bei Katzen

Was ist Diabetes?

Diabetes Mellitus (kurz „Diabetes“) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Katzenkörper den Blutzucker nicht mehr kontrollieren kann. Glukose bzw. Zucker ist die Energiequelle der Zellen. Das Hormon Insulin reguliert die Aufnahme von Glukose in die Zellen und wird vom Körper selbst produziert. Wenn zu wenig Insulin produziert wird oder im Körper der Katze nicht ausreichend wirkt, kann die Glukose aus dem Blut nicht in die Zellen gelangen. Dadurch steigt der Blutzucker an und dem Körper fehlt der wichtigste Energielieferant.

Es werden zwei Arten von Diabetes Mellitus unterschieden: 

  1. Typ I: Es wird nicht ausreichend Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert.
  2. Typ II: Es wird zwar ausreichend Insulin produziert, wirkt aber an den Zellen nicht richtig. Diese Form kommt deutlich häufiger vor.
Alte Katze mit Diabetes

Ist die Diagnose „Diabetes“ einmal gestellt, bedeutet das meist eine lebenslange Therapie. Wird die Zuckerkrankheit der Katze frühzeitig erkannt, also bevor die Organe und Nerven geschädigt sind, ist der Therapieaufwand aber erheblich geringer.

Welche Katzen sind betroffen?

Diabetes kann Katzen aller Altersgruppen und Rassen betreffen. Studien haben aber ergeben, dass mehr als 40% aller an Diabetes erkrankten Katzen zwischen 5 und 11 Jahre alt sind. Am häufigsten tritt Diabetes Mellitus dennoch bei Katzen, die 10 Jahre und älter sind auf. Kastrierte Kater und übergewichtige Katzen sind besonders gefährdet. Die Zahl der Diabetes erkrankten Katzen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt – Tendenz steigend.

Wie erkenne ich Diabetes bei der Katze?

Wenn Glukose als Energielieferant wegfällt, ist der Körper gezwungen Energie aus dem Abbau von Fettgewebe und Eiweiß zu produzieren. Dadurch verliert die Katze zunehmend an Gewicht und Muskelmasse obwohl sie normal oder sogar vermehrt frisst. Wird Diabetes bei Katzen nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, entsteht der Zustand der sogenannten Ketoazidose. Das bedeutet, dass der verstärkte Abbau von Fett und Eiweiß dazu führt, dass deine Katze verhungert und übersäuert obwohl sie frisst. Der erhöhte Blutzucker führt zudem zu einem erhöhten Zuckergehalt im Urin. Er lässt sich durch regelmäßige Urintests wie den Pezz Urintest für Katzen frühzeitig erkennen.

So wie bei chronischer Niereninsuffizienz bei Katzen, treten die Symptome oft erst auf, wenn die Organe schon geschädigt sind: 

  • Gewichtsverlust obwohl die Katze normal frisst
  • Die Katze trinkt viel und setzt große Mengen Urin ab
  • Schmerzen beim Harnabsatz
  • Das Tier ist schwach und kraftlos
  • Müdigkeit trotz viel Schlaf
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen

Was kann ich im Akutfall tun?

Bringe deine Katze wenn möglich noch am selben Tag zum Tierarzt, sollten die Symptome deutlich sichtbar werden. 

Was kann ich vorbeugend tun?

Du merkst Symptome erst, wenn der erhöhte Blutzuckerspiegel bereits Probleme im Körper deiner Katze macht. Regelmäßige Check Ups sind daher extrem wichtig, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen – auch wenn die Katze völlig gesund wirkt.

Dafür musst du aber nicht gleich zum Tierarzt gehen. Urintests wie unser Urintest Kit für Katzen bieten eine völlig schmerz- und stressfreie Möglichkeit, diese lebensbedrohliche Krankheit bei Katzen frühzeitig zu erkennen. Dabei helfen folgende im Test integrierte Parameter: 

  • Glukose (Zucker): Katzen mit Diabetes haben zu viel Glukose im Urin
  • Spezifisches Gewicht: Glukose im Urin zieht Wasser mit, weshalb diabeteskranke Katzen wenig konzentrierten Harn absetzen
  • pH-Wert: Tiere mit Diabetischer Ketoazidose sind übersäuert. Möglicherweise kann das im Harn nachgewiesen werden (Azidose)

Ein Urintest sollte mindestens vier Mal im Jahr durchgeführt werden. Mit dem im Urintest Kit von Pezz enthaltenen speziellen, nicht saugenden Einstreu kann schnell und einfach eine Urinprobe aus der gewohnten Katzenkiste gewonnen werden. Mit der mitgelieferten Testschale und der App zur Auswertung des Tests erhältst du in kürzester Zeit einen zuverlässigen Erstbefund.

Einmal pro Jahr sollte deine Katze jedoch zum Tierarzt. Durch eine Allgemeinuntersuchung und eine Blutuntersuchung kann dein Tierarzt bzw. deine Tierärztin feststellen, ob deine Katze an Diabetes erkrankt ist. Die Ergebnisse des Urintests können zu diesem Termin mitgebracht werden. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose deiner Katze signifikant.

Wie wird Diabetes behandelt?

Meistens ist Diabetes bei Katzen unheilbar. Eine Futterumstellung und tägliche Insulinspritzen unter die Haut sind notwendig. Gewichtsreduktion zum Idealgewicht der Katze ist auch ein wichtiger Schritt. Das Monitoring zu Hause beinhaltet mehrfaches wöchentliches Messen der Glukosewerte im Blut oder Harn sowie einen genauen Überblick über das Trink- und Fressverhalten deines Haustieres. Um den Überblick zu behalten, wird empfohlen, ein Tagebuch zu führen. Mit passendem Monitoring kann deine diabeteskranke Katze ein erfülltes und langes Leben führen.

Die reinigende Wirkung von Löwenzahn

Löwenzahn ist bereits seit dem 16. Jahrhundert als Heilmittel bekannt. Im Frühsommer auf jeder Wiese zu finden und einfach zu pflücken, findet nahezu die gesamte Pflanze in der Naturheilkunde Verwendung.

Die hohe Menge an Bitterstoffen wirkt sich reinigend auf den Organismus von Menschen und Tieren aus. Deshalb ist er, in getrockneter Form, vor allem auch für Hunde mit hohem Alter oder chronischen Erkrankungen ein wichtiger Wegbegleiter bei der täglichen Fütterung.

Hund mit Löwenzahn

1. Löwenzahnblüten gegen Alterserscheinungen

Die gelben Blüten sowie die Blütenknospen des Löwenzahns enthalten besonders viel Vitamin C und können sich verjüngend auf ältere Hunde auswirken. Sie mildern Alterserscheinungen und können auch bei Hunden mit Diabetes unterstützend wirken. 

2. Löwenzahn für eine gesunde Magen-Darm-Flora

Die im Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe stärken Magen, Leber und Galle. Sie regen so den Stoffwechsel und die Produktion von Verdauungssäften bei Hunden an. Gleichermaßen kannst du Löwenzahn deshalb bei Blähungen und Verstopfung ins Futter mischen.

3. Reinigende Wirkung bei Erkrankungen

Löwenzahn wirkt blutreinigend und fördert die Durchblutung des Bindegewebes. Bei Arthrose und rheumatischen Erkrankungen füttern Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen Löwenzahn deshalb vor allem bei älteren Hunden.

4. Löwenzahn-Tee bei Schmerzen und Hautkrankheiten

Bei rheumatischen Beschwerden empfiehlt sich außerdem zur äußerlichen Anwendung ein Wickel aus Löwenzahn-Tee, um die Gelenksschmerzen zu lindern. Bei Hautirritationen und Ekzemen kannst du mehrmals täglich Löwenzahn-Tee auf die entsprechende Stelle tupfen.

Wenn du mit deinem Hund die Umgebung erkundest, bietet sich bestimmt die Gelegenheit, junge Blätter von frischem Löwenzahn zu sammeln. Diesen kannst du zerkleinern und am besten getrocknet etwa zwei Mal wöchentlich ins Futter deines Hundes mischen. Frischer Löwenzahn schmeckt bitter und wird daher von Hunden weniger akzeptiert.

Für kleine Hunde bis etwa 10 Kilogramm Körpergewicht reicht eine Prise Löwenzahn aus. Größeren Hunden kannst du einen halben bis ganzen Teelöffel ins Futter mischen. Bitte füttere nur die Blüten ohne Stängel sowie junge, gezackte Blattspitzen.

Was Basilikum und Oregano bei deinem Hund bewirken können, kannst du hier nachlesen!

Das richtige Bett für deinen Hund finden

Gesunder Schlaf und genügend Ruhephasen sind für unsere Hunde im Alltag das Wichtigste. Bis zu 20 Stunden täglich verbringen sie mit schlafen und dösen. Werden Ruhephasen zu häufig unterbrochen oder kann der Hund in seiner üblichen Umgebung nicht zur Ruhe kommen, entsteht Schlafmangel. 

Ein erstes Anzeichen für Schlafmangel ist Unruhe, durch die sich Hunde nur schwer konzentrieren können. Hält der Schlafmangel an, werden Hunde reizbar und nervös. Im schlimmsten Fall äußern Hunde ihre Übermüdung durch Aggressivität. 

Schlafender Hund in seinem Hundebett

Wenn Hunde sich nicht entspannt, kann dies zu einem schwachen Immunsystem führen und das Entstehen von Krankheiten, zum Teil auch in chronischem Ausmaß, fördern.

Der ideale Schlafplatz ist nicht nur von der Umgebung abhängig. Während Zugluft und Bodenkälte immer vermieden werden sollte, ist auch ein Hundebett, das dem Alter und der Größe deines Hundes angepasst ist, wichtig.

1. Orthopädische Hundebetten für Senioren

Besonders ältere Hunde und Hunde mit Erkrankungen wie Arthrose und Hüftdysplasie sollten immer weich liegen können, um ihre Knochen zu schonen. Orthopädische Betten für Hunde sorgen dafür, dass die Wirbelsäule gerade bleibt und somit Rücken, Schultern und Hüften entlastet werden.

2. Natürliches Beruhigungsmittel Lavendel

Der natürliche Füllstoff Lavendel verbessert nicht nur die Lebensqualität von allergischen Hunden, sondern sorgt auch dafür, dass sich lästige Hausstaubmilben nicht verbreiten – und das auf ganz natürliche Weise!

3. Zirbenholz gegen Flöhe und Gerüche

Hundebetten mit einem Rahmen aus Zirbenholz haben aufgrund des ätherischen Öls eine beruhigende Wirkung auf Hunde und sorgen für einen tiefen und entspannten Schlaf. Zusätzlich hält der Duft der Zirbe Flöhe fern von deinem Hund und neutralisiert Gerüche.

4. Hundebetten mit erhöhtem Rand

Hundebetten mit erhöhtem, weichem Rand können Wärme besser speichern und sind an kälteren Tagen für deinen Hund umso bequemer. Außerdem haben Hunde die Möglichkeit, ihren Kopf abzustützen.

Ein passendes Bett für deinen Hund ist niemals zu klein und immer mit hochwertigem Material gefüllt. Für einen ausgeglichenen Vierbeiner im Alltag spricht von Zeit zu Zeit auch nichts dagegen, wenn der Hund bei seinen Menschen mit im Bett schläft.

Petersilie und Rosmarin für Hunde

Petersilie unterstützt die Nierenfunktion. Rosmarin regt die Verdauung an und kann zudem bei Verspannungen auch äußerlich angewendet werden.

Hund mit Petersilie im Garten

Geheimtipp Petersilie

Die Petersilie zählt aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts zu den wertvollsten Kräutern für Hunde. Sie hilft den Nieren beim Verarbeiten von Flüssigkeit und unterstützt mit ihrer harntreibenden Wirkung den Blasenbereich. Damit beugen Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen Harnwegsinfektionen bei ihren Hunden vor.

Petersilie bei Mundgeruch: Neben der positiven Auswirkung auf die Gesundheit bekämpft Petersilie auch Mundgeruch bei Hunden. Als tägliches Kräuter-Topping im Futternapf beugt die Petersilie auch zukünftig schlecht riechendem Atem vor.

Rosmarin für einen gesunden Magen-Darm-Trakt

Rosmarin wirkt bereits in kleinen Mengen verdauungsfördernd und kann deshalb vor allem bei Hunden eingesetzt werden, die wenig Appetit haben. In Verbindung mit Basilikum können Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen aufgrund der hohen Menge an Ballaststoffen Verdauungsprobleme bei ihren Hunden langfristig lösen.

Zudem hat Rosmarin eine kräftigende Wirkung und regt die Durchblutung bei Hunden an, was besonders im Winter bei niedrigen Temperaturen und einem dicken Winterfell wichtig ist. Machen sich Muskel- und Gelenksverspannungen bemerkbar, kann Rosmarin-Tee als Wickel verwendet werden, um diese zu lösen. 

Sowohl Rosmarin als auch Petersilie kannst du frisch eingekauft oder tiefgefroren in kleinen Mengen ins Futter mischen. Beide Kräuter eignen sich auch perfekt zum Einarbeiten in selbst gebackene Hundekekse. So kannst du schnell gesunde Hundekekse herstellen, die ganz nebenbei auch Mundgeruch bei Hunden bekämpfen.

Naturprodukt Lachsöl für Hunde

Die für ein starkes Immunsystem wichtigen Omega-Fettsäuren können von unseren Hunden nicht zur Gänze selbst produziert werden. Auch beim Füttern hochwertiger Nahrung kann ein Mangel nicht ausgeschlossen werden.

Gesunder Hund dank Lachsöl beim Spielen im Garten

Das Naturprodukt Lachsöl enthält in der Regel einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Zudem wird es von den meisten Hunden gut vertragen. Ins Futter gemischt, kann es in verschiedensten Bereichen enorm gesundheitsfördernd für deinen Hund sein:

1. Gesunde Haut dank Lachsöl

Besonders bei Hunden mit Hautproblemen wirkt Lachsöl unterstützend und stoppt vermehrtes Schuppen, welches durch Mangelerscheinungen auftritt. Bei sonstigen Hauterkrankungen und Allergien, die oft auch durch besondere Wetterbedingungen entstehen, beschleunigt das Füttern von Lachsöl den Heilungsprozess.

2. Entzündungshemmer und Schmerzlöser Lachsöl

Lachsöl ist bekannt für seine entzündungshemmende Wirkung und wird deshalb bei Hunden mit Arthrose und anderen Gelenkserkrankungen eingesetzt. Lachsöl fördert den Zellaufbau und kann so selbst nach operativen Eingriffen die Wundheilung anregen.

3. Glänzendes Fell durch Omega-Fettsäuren

Mattes Fell zeugt oft von Mangelerscheinungen und falscher Ernährung und ist meist ein Hinweis, dass ein Hund nicht vollständig gesund ist. In Kombination mit regelmäßigem Bürsten zum Ankurbeln der Durchblutung sorgen die Omega-Fettsäuren im Lachsöl dafür, dass das Fell wieder kräftig und glänzend wird.

4. Stärkung der Nierenfunktion

Das Füttern von Lachsöl stärkt die Nierenfunktion und wird oft bei Hunden eingesetzt, die an einer Niereninsuffizienz erkrankt sind. Nebenbei senkt es das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

5. Steigerung der Konzentration bei älteren Hunden

Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen können Lachsöl bei älteren Hunden verwenden, um ihre Konzentration sowie auch ihr Erinnerungsvermögen zu verbessern. Selbst alltägliche Handlungen werden so beeinflusst und vereinfachen den Tagesablauf des Hundes.

Lachsöl aus der Drogerie oder dem Supermarkt ist meist auf menschliche Bedürfnisse abgestimmt. Mittlerweile wird kaltgepresstes Lachsöl aber auch für Hunde hergestellt. Dieses kann Teil der täglichen Ernährung der Hunde sein. Die Dosierung sollte trotz Vorgaben auf der Verpackung jedoch immer zuerst mit einem Tierarzt besprochen werden.

Auch Schwarzkümmelöl hat eine gesundheitsfördernde Wirkung bei deinem Hund. Hier findest du alle Anwendungsmöglichkeiten und Tipps!

Wie gefährlich ist Zugluft für deinen Hund wirklich?

Besonders bei wechselhaftem Klima im Sommer und Herbst nutzen wir Menschen alle Möglichkeiten, um für angenehme Temperaturen zu sorgen. Doch neben Klimaanlagen und Ventilatoren im Sommer sind für unsere Hunde selbst gekippte Fenster im Herbst oft eine Gefahr.

Hund im Auto mit Zugluft

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt und die Nächte kühler werden, ist es besonders wichtig, dass die Zugluft von gekippten oder geöffneten Fenstern nicht in die Nähe des Schlafplatzes gelangt. Dies kann bei einem Luftstrom, der mehrere Stunden andauert, zu Lungenproblemen, Erkrankungen der Atemwege und wie beim Menschen zu einem steifen Nacken führen.

Klimaanlagen und Ventilatoren sollten immer so platziert sein, dass sich dein Hund jederzeit an einen Ort ohne Zugluft zurückziehen kann. Befinden sich Hunde ständig im Luftstrom der Geräte, kann dies zu Augenentzündungen und Erkältungen führen. Beide Erkrankungen müssen medizinisch behandelt werden müssen.

Achtung auch beim Autofahren

Wenn du im Sommer und Herbst mit dem Auto unterwegs bist, ist die Klimaanlage meist aktiviert. Durch die plötzlich wechselnde Temperatur beim Aussteigen, können Kreislaufbeschwerden beim Hund entstehen. Auch wenn es für uns Menschen eher unangenehm ist, passe die Temperatur im Auto so gut es geht dem Außenklima an.

Zugluft bei älteren Hunden

Besonders ältere Hunde sind bei Zugluft empfindlich und können bereits im frühen Herbst schwer erkranken. Sind Ohren und Pfoten kalt, ist es höchste Zeit, den Hund an einen warmen Platz zu bringen. Sinkt die Körpertemperatur des Hundes unter 38 Grad, besteht bereits eine Unterkühlung, die vom Tierarzt untersucht werden sollte.

Der Organismus von Hunden kann sich schnell wechselnden Temperaturen nur schwer anpassen. Deshalb ist es wichtig, selbst bei gekippten Fenstern in der Wohnung darauf zu achten, dass Zugluft an den Lieblingsorten des Hundes vermieden wird.

Kürbis für Hunde

Solange Kürbisse Saison haben, nutzen viele den Herbst dazu, das Wundergemüse in verschiedenste Köstlichkeiten zu verwandeln. Immer öfter setzen Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen die Inhaltsstoffe des Kürbisses gezielt ein, um ihre Hunde mit einer Extraportion an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen zu versorgen.

Hund legt Kinn auf Kürbis ab

Neben den wertvollen Inhaltsstoffen, die das Immunsystem deines Hundes stärken, ist der Kürbis bestens für die Verarbeitung in Hundekekse geeignet. Das schmeckt Hunden meist besonders gut!

Welchen Einfluss hat Kürbis auf die Gesundheit von Hunden?

  • Das im Kürbis enthaltene Beta-Karotin unterstützt neben zahlreichen Vitaminen die Sehkraft bei Hunden. Zusätzlich sorgen Antioxidantien für eine Stärkung der Herzmuskulatur und verlangsamen den Alterungsprozess.
  • Kürbis gilt als Geheimwaffe bei Hunden mit Verdauungsproblemen. Als besonders gesunde Schonkost kann Kürbis dafür sorgen, dass sich die Verdauung reguliert und Hunde schnell wieder ihre Gewohnheiten aufnehmen.
  • Bei übergewichtigen Hunden bietet sich das Füttern von gekochtem und püriertem Kürbis an. Der Kürbis gilt als besonders kalorienarm (etwa 25 kcal pro 100 Gramm). Er macht aufgrund seiner nahrhaften Ballaststoffe besonders lange satt!
  • Der hohe Magnesium- und Kalziumgehalt im Kürbis sorgt für starke Knochen und Zähne. Kürbis ist somit eine tolle Ergänzung, wenn du den Körper deines Hundes gesund halten möchtest.
  • Tipp: Oftmals werden Kürbiskerne als natürliches Hausmittel eingesetzt, um Würmer und Darmparasiten fernzuhalten. Zwei Mal wöchentlich kannst du deinem Hund (bei 10-15kg Körpergewicht) einen Teelöffel zerkleinerter Kürbiskerne ins Futter mischen.

Kürbis ist für die meisten Hunde in verschiedensten Variationen verträglich. Zerkleinert und anschließend gebacken können Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen ihn als gesunde Mahlzeit verfüttern. Viele Hunde mögen Kürbis am liebsten auch roh sowie gekocht und püriert.

Zum Verarbeiten eignet sich der beliebte Hokkaido Kürbis besonders gut. In der Saison kannst du Hundekekse mit Kürbis zubereiten. Zudem kannst du deinem Hund auch etwa 3 Mal wöchentlich eine Mahlzeit mit Kürbis kochen. Zierkürbisse dürfen niemals in die Reichweite von Hunden gelangen.

Unbekannte Gefahr Birkenzucker

Birkenzucker, auch Xylit oder Xylitol genannt, gewinnt man meist aus Maiskolben, verschiedenen Gemüsesorten und teilweise aus der Rinde bestimmter Baumarten. Jedoch stellt der Trend für Hunde eine große Gefahr dar, da der Körper bei Aufnahme rasant unterzuckert.

Hund mit Süßigkeit aus giftigem Birkenzucker

Anzeichen und Behandlung einer Vergiftung durch Birkenzucker

  • Bereits in kleinsten Mengen, etwa 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, ist Birkenzucker lebensgefährlich für Hunde. Mit Birkenzucker gebackene und gekochte Lebensmittel dürfen niemals in die Reichweite von Hunden gelangen.
  • Wenn Hunde Birkenzucker aufgenommen haben, zeigen sich erste Symptome innerhalb weniger Minuten. Plötzliche Kreislaufkollapse, Krampfanfälle und Schwächeanfälle sind erste Anzeichen für ein akutes Leberversagen.
  • Die Unterzuckerung, auch Hypoglykämie bezeichnet, kann die sofortige Verschlechterung des Körperzustandes bei Hunden nach der Aufnahme von Birkenzucker hervorrufen. Dabei steigt die Produktion von Insulin an, während der Blutzuckerspiegel laufend sinkt. Die Unterzuckerung ist verantwortlich für schwere Leberschäden bis hin zu Leberversagen, das tödliche Folgen für Hunde haben kann.
  • Nach Konsumation von Birkenzucker muss du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen, der mittels Infusionstherapie und Einleitung von Erbrechen die akute Unterzuckerung behandelt.

Für kleine Hunde kann es bereits gefährlich sein, wenn sie beim Spaziergang einen auf der Straße liegenden Kaugummi aufspüren und fressen. Wie auch sonst im Alltag wird es aufgrund von Birkenzucker immer wichtiger, dass Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen beobachten, ob fremde Personen ihren Vierbeiner ungefragt füttern.

Heidelbeeren für Hunde

Die meisten Hunde lieben den süßen Geschmack von Beeren. Neben Erdbeeren zählen unter anderem auch Heidelbeeren zu den beliebtesten Sorten, die im Sommer erhältlich sind oder im eigenen Garten wachsen.

Kalorienarm und reich an Mineralstoffen wie Kalium und Kalzium zur Stärkung der Zellen und Muskeln kommen sie auch durch die passende Größe als gesunder Snack bei Hunden oft zum Einsatz. Diese Vorteile hat das Füttern von Heidelbeeren noch:

1. Natürlicher Schutz der Schleimhäute

Heidelbeeren schützen aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe die Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich. Aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung werden sie auch bei Entzündungen der Schleimhäute im Darm gerne eingesetzt.

Hund im Garten mit Heidelbeeren

2. Beugt Harnwegsinfektionen vor

Die in Heidelbeeren enthaltenen Flavonoide schützen deinen Hund vor Harnwegsinfektionen. Dadurch können sich Bakterien nicht mehr an die Blasenwand haften und werden bereits ausgeschieden, bevor eine Infektion entsteht.

3. Starkes Immunsystem dank Heidelbeeren

Heidelbeeren enthalten neben Kalium und Kalzium noch viele weitere Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen und gelten als wahres Superfood. Sie stärken das Immunsystem deines Hundes und schützen vor Krebs- und Herzerkrankungen.

4. Heidelbeeren halten fit – auch im Training

Heidelbeeren enthalten eine Vielzahl an Antioxidantien, die vor allem ältere Hunde fit halten. Bei Sporthunden haben sie eine beruhigende Wirkung bei Stress im Training.

5. Geheimtipp Heidelbeeren bei Durchfall

Ist dein Hund an Durchfall erkrankt, können Heidelbeeren mit ihrer virushemmenden Wirkung Linderung verschaffen! Der hohe Anteil an Ballaststoffen sorgt für eine regulierte Verdauung. Hierfür eignen sich in der Regel getrocknete Heidelbeeren am besten.

 

Wichtig: Vor allem selbst gepflückte Heidelbeeren müssen vor dem Füttern immer sehr gut gewaschen werden. Dadurch verringerst du das Risiko, dass dein Hund Fuchsbandwürmer frisst. Fuchsbandwürmer legen auf Heidelbeeren ihre Eier ab können Leberschäden hervorrufen und andere Organe sehr schwächen.

Bei Hunden bis etwa 10 kg kannst du in der Saison täglich 3-5 Heidelbeeren füttern. Für Hunde bis 25 kg eignen sich 6-8 Heidelbeeren. Große Hunde können etwa 10 Stück bekommen. Heidelbeeren kannst du ins Futter deines Hundes mischen oder als Leckerli zwischendurch füttern.

Olivenöl für Hunde

Mit besonders viel Vitamin E und entzündungshemmendem Oleocanthal als Bestandteil, ist Olivenöl heutzutage auch in jedem Haushalt zu finden. Kalt gepresst und in besonders guter Qualität, kannst du Olivenöl bei deinem Hund vielseitig einsetzen. Für die Stärkung von Fell und Immunsystem kannst du Olivenöl bei richtiger Dosierung ins Futter deines Hundes mischen.

Hund mit Olivenöl in Küche

Anwendung von Olivenöl bei Hunden

1. Hilfe beim Fellwechsel

Aufgrund eines Mangels an Fettsäuren kann es vorkommen, dass dein Hund beim Fellwechsel nach dem Winter stumpfes Fell bekommt. Die im Olivenöl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht zur Gänze selbst produzieren kann, sorgen dafür, dass das Fell in kürzester Zeit wieder glänzt! Alternativ kann auch Schwarzkümmelöl als Wegbegleiter während des Fellwechsels verwendet werden.

2. Unterstützung beim Abnehmen

Oft kommt es vor, dass Hunde über die Wintermonate ein wenig an Gewicht zunehmen. Die ungesättigten Fette im Olivenöl helfen neben vermehrter Bewegung dabei, Fettzellen abzubauen und fördern den Muskelaufbau.

3. Stärkung des Immunsystems

Die im Olivenöl enthaltenen Vitamine und Antioxidantien unterstützen vor allem beim Wechsel der Jahreszeiten dabei, das Immunsystem zu stärken. Außerdem helfen sie, Cholesterin vorzubeugen und die Darmflora bei Verstopfung ins Gleichgewicht zu bringen.


Achtung: Bei falscher Dosierung kann Olivenöl Durchfall verursachen. Daher ist es wichtig, die Dosierung an die jeweilige Größe des Hundes anzupassen. Die Dosierung sollte genau beachtet und niemals überschritten werden. Bevor du Olivenöl in die Ernährung deines Hundes mit aufnimmst, solltest du alle Details vorab mit deinem Tierarzt besprechen.

Olivenöl kann alle 3-4 Tage ins Hundefutter gemischt werden. Für Hunde bis 10 kg ist ½ Esslöffel Olivenöl ausreichend. Bei mittelgroßen Hunden bis etwa 30 kg ist die Fütterung von 1 Esslöffel empfohlen. Wiegt dein Hund über 30 kg, kannst du 1 ½ Esslöffel Olivenöl ins Futter mischen.

Futterumstellung für den Hund im Sommer

Wenn Hunde sich im Sommer aufgrund der Hitze weniger bewegen und oftmals auch weniger Essen, ist das meist kein Grund zur Sorge. Durch den geringen Energieverbrauch sinkt auch der Appetit. Solange Hunde genug trinken und ihr Gewicht behalten, ist das eine normale Reaktion des Körpers auf die heißen Temperaturen.

Hund mit Futternapf im Sommer

Tipps für die heißen Tage

1. Futter auf kleine Mahlzeiten umstellen

Anstatt großer Mahlzeiten solltest du die Tagesration für deinen Hund auf mehrere kleine Gerichte aufteilen. Das hilft dem Organismus deines Hundes, das Futter auch bei Hitze bestmöglich zu verdauen.

2. Uhrzeiten zum Füttern anpassen

Füttere lieber etwas früher und später, da in den Morgenstunden sowie am Ende des Tages die Temperaturen am niedrigsten sind. Zusätzlich sollte der Hund an einem kühlen, schattigen Platz gefüttert werden. Bei Hitze neigen viele Hunde dazu, das Futter schnell zu verschlingen, was Durchfall und Kreislaufprobleme auslösen kann.

3. Auf Trinkmenge achten

Besonders kleinere Hund trinken oftmals viel zu wenig und erreichen die empfohlene Tagesmenge von 60 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht kaum. Als Alternative kannst du Frisch- und Nassfutter zusätzlich mit Wasser vermengen, um sicherzugehen, dass dein Hund genug Flüssigkeit aufnimmt.

4. Die richtige Temperatur für Futter und Wasser finden

Wasser sowie Frisch- und Nassfutter aus dem Kühlschrank dürfen niemals zu kalt sein. Frisches Wasser für den Hund sollte wie auch das ganze Jahr über handwarm sein. Wenn du Futter im Kühlschrank lagerst, solltest du warten, bis es Zimmertemperatur hat. Das vermeidet Magenschmerzen und Verdauungsprobleme.

5. Futternapf mehrmals prüfen

Selbst Gekochtes oder Nassfutter sollte im Sommer nicht im Napf bleiben. Wenn dein Hund dazu neigt, an manchen Tagen seine Portionen nicht fertig zu fressen, solltest du immer einen Blick auf den Futternapf haben und übrig Gebliebenes entfernen. So vermeidest du, dass unangenehmen Gerüche entstehen und dass dein Hund schlecht gewordenes Futter frisst.

Bei Hitze sind saubere Näpfe besonders wichtig, damit Krankheitserreger keine Chance haben. Zusätzlich solltest du mehrmals täglich das Wasser für deinen Hund austauschen, damit er zu jeder Zeit Zugang zu sauberem Wasser mit handwarmer Temperatur hat.

Chronisches Nierenversagen bei Hunden

Was ist ein chronisches Nierenversagen?

Ein chronisches Nierenversagen zählt womöglich zu einer der heimtückischsten Krankheiten bei Hunden. Sie entwickelt sich über einen langen Zeitraum, schreitet in den meisten Fällen nur langsam voran und bleibt deshalb so lange unentdeckt, bis sich die Nierenfunktion bereits beträchtlich verschlechtert hat.

Dabei beeinträchtigt die Krankheit die üblichen Funktionen der Nieren wie z.B. das Filtern von Blut, das Regulieren des Wasserhaushalts oder das Ausscheiden von Giftstoffen.

Chronisches Nierenversagen ist unheilbar und kann in den schlimmsten Fällen zum Tod des Tieres führen. Wird ein chronisches Nierenversagen jedoch früh genug diagnostiziert, kann ein Fortschreiten der Krankheit um ein Vielfaches verlangsamt werden. Für Hunde steigt dadurch die Lebenserwartung und -qualität.

Alter Hund mit chronischem Nierenversagen

Welche Hunde sind von chronischem Nierenversagen betroffen?

Ein chronisches Nierenversagen ist nicht immer auf ein fortschreitendes Alter zurückzuführen und kann in jeder Lebensphase auftreten. Am wahrscheinlichsten tritt es jedoch bei Hunden im mittleren bis hohen Alter (über 5 Jahre) auf. Je älter ein Hund ist, umso größer ist das Risiko zu erkranken. Es wird vermutet, dass etwa 20% aller Hunde über 5 Jahren betroffen sind.

Wie entsteht ein chronisches Nierenversagen bei Hunden?

In den meisten Fällen gibt es keine konkrete Ursache der chronischen Niereninsuffizienz bei Hunden. Neben bestimmten Hunderassen, die eine genetische Veranlagung zu Nierenproblemen haben (z.B. Yorkshire Terrier, Dalmatiner oder Cocker Spaniel), können folgende Ursachen Auslöser für die Krankheit sein:

  • Nierenbeckenentzündungen und Nierensteine
  • Bakterielle Infektion der Nieren
  • Aufnahme von giftiger Nahrung oder Medikamente

Wie erkenne ich, dass mein Hund ein chronisches Nierenversagen hat?

An einem Tag mit üblicher Aktivität und Ernährung wird bei Hunden etwa ein Viertel des vorhandenen Nierengewebes genutzt. Aus diesem Grund treten Symptome einer Erkrankung erst auf, wenn bereits mehr als 70% der Nieren nicht mehr funktionsfähig sind. Eine der Hauptaufgaben der Nieren ist es, Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Ist diese überlebenswichtige Funktion eingeschränkt, steigt die Menge an Giftstoffen im Körper an und folgende Symptome können auftreten:

  • Der Hund ist appetitlos und nimmt Gewicht ab
  • Der Hund trinkt besonders viel und setzt entsprechend mehr Urin ab
  • Das Hautbild verändert sich und wirkt schuppig
  • Das Fell verliert seinen Glanz
  • Kraftlosigkeit, die sich durch Müdigkeit und viel Schlaf äußert
  • Der Atem verschlechtert sich bemerkbar

Das Nierenversagen macht sich erst sehr lange nach Ausbruch bemerkbar. Der Hund zeigt bis dahin keine Symptome und wirkt vollkommen gesund. Später schreitet die Krankheit schnell fort und die Symptome werden stärker. Eine Früherkennung ist besonders wichtig, da sich zerstörtes Nierengewebe nicht erneuert.

Wie kann ich ein chronisches Nierenversagen frühzeitig erkennen?

Hunde zeigen Schmerzen erst dann, wenn bereits ein Großteil des Nierengewebes beschädigt ist. Daher sind regelmäßige Kontrollen essenziell, um auch bei gesund wirkenden Hunden eine Erkrankung früh genug zu erkennen.

Um ein chronisches Nierenversagen frühzeitig zu entdecken, ist nicht sofort ein Tierarztbesuch nötig. Urintests wie unser Pezz life Urintest Kit für Hunde bieten die Möglichkeit, Krankheiten ohne Stress für das Tier bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Mit dem Test werden u.a. folgende Parameter gemessen:

  • Protein (Eiweiß): Erkrankte Nieren sind durchlässig für Eiweiß.
  • pH-Wert: Nieren sind essentiell für den Säure-Basen Haushalt. Geht ihre Funktion verloren, können die Tiere übersäuern (Azidose).
  • Spezifisches Gewicht: Nierenpatienten können Urin nicht ausreichend konzentrieren.
  • Glukose (Zucker): Bei starker Schädigung des Nierengewebes kann Glukose in den Harn gelangen.

Insgesamt sollte jährlich mindestens vier Mal mit einem Urintest geprüft werden, ob der Urin des Hundes Auffälligkeiten zeigt. Der Urintest Kit von Pezz life enthält eine Urintestschale, mit der das Testen zur einfachsten und hygienischsten Methode wird, um Proben ohne Verunreinigung zu sammeln. Mit dem in der Urintestschale integrierten Teststreifen und der zugehörigen App für die Auswertung und Anzeige der Ergebnisse erhalten Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen binnen weniger Stunden einen zuverlässigen Erstbefund.

Dennoch sollte mindestens einmal jährlich eine Allgemeinuntersuchung beim Tierarzt stattfinden. Durch zusätzliche Blutabnahme und Blutdruckmessung kann dein Tierarzt prüfen, ob dein Hund Erkrankungen der Nieren aufweist. Die Ergebnisse des Urintests können zum Tierarzt mitgenommen werden und sich unterstützend auf die Untersuchung auswirken. Je früher eine Diagnose gestellt wird umso besser bleibt die Lebensqualität deines Hundes erhalten.

Welche Behandlungen werden bei Hunden mit chronischem Nierenversagen durchgeführt?

Sobald ein chronisches Nierenversagen bei einem Hund festgestellt wird, startet eine Therapie, die die Krankheit aufhält bzw. den Prozess der Nierenschädigung verlangsamen soll. Zumeist schreitet das Nierenversagen trotz bester Behandlung aber fort und weiteres Nierengewebe wird unwiderruflich zerstört.

In der Therapie finden regelmäßige Untersuchungen statt, wobei der Blutdruck des Hundes gemessen und die Blutwerte sowie der Urin geprüft werden. In den meisten Fällen wird zur Erhaltung der Lebenserwartung die Ernährung des Hundes vollständig umgestellt.

Das 1×1 des Urinsammelns

1. Hunde an die Leine!

Nähert man sich dem Hund beim Wasserlassen zu schnell oder berührt ihn gar, führt der Versuch, Urin zu sammeln voraussichtlich zur Unterbrechung. Bei Hunden an der Leine ist eine gewisse Nähe bereits gegeben. Hilfreich ist ein sauberer Sammelbehälter mit langer Teleskopstange. Das wahrt ausreichend Distanz und ist hygienisch.

2. Zum richtigen Training zählt auch die Belohnung

Beim nächsten Spaziergang kann sich der Hundebesitzer bzw. die Hundebesitzerin langsam dem Hund nähern, sobald dieser die entsprechenden Zeichen zum Wasserlassen zeigt. Nach erfolgter Annäherung und nachdem der Hund uriniert hat, gibt es eine kleine Belohnung. Das Annähern sollte sich während des Trainings nur langsam steigern, um deinen Hund nicht zu stressen.

3. Gewöhnung an das Sammelwerkzeug

Unabhängig vom Urinieren ist das Sammelwerkzeug während der Spaziergänge immer mit dabei und wird dem Hund mehrmals gezeigt und vorgehalten. Dies geht besonders einfach, wenn der Hund gerade schnüffelt, einer Spur nachgeht oder sich umsieht. Mit der Zeit kannst du das Werkzeug immer näher an den Hund heranführen, bis es ihn schließlich berührt. Dies sollte in einem Tempo stattfinden, das den Hund weder erschrecken lässt noch stresst. Ziel ist es, den Hund an das Sammelwerkzeug als normalen Gegenstand zu gewöhnen.

4. So klappt das Urinsammeln!

Halte das Sammelwerkzeug, wenn alle Anzeichen auf Wasserlassen deuten, vorsichtig in den Urinstrahl. Im besten Fall erwischt du den Mittelstrahlurin und lässt die ersten Tropfen des Urins daneben gehen. Wenn nötig kannst du die Flüssigkeit dann umgehend in dafür vorgesehene Behältnisse umfüllen.

Mit dem Pezz Urintest Kit für Hunde sammelst du Urin einfach und hygienisch. Du musst nichts umfüllen und nicht zum Tierarzt eilen. Jedes Testergebnis wird binnen 24 Stunden von unseren Experten und Expertinnen ausgewertet.

Honig als Heilmittel

Als Hausmittel kann Honig bei erwachsenen Hunden (ab etwa 18 Monaten) innerlich und äußerlich angewendet werden und so zu ihrer Gesundheit beitragen. In jedem Fall solltest du hochwertigen Honig verwenden. Reinen, unbehandelten Honig erhältst du etwa bei regionalen Imkern.

!!! Achtung: Honig ist nicht für Welpen geeignet!

Hund mit Honig

Die innerliche Anwendung von Honig 

1. Heilung der Atemwege

Wie auch beim Menschen unterstützt Honig die Heilung der Atemwege bei Husten und Schnupfen. Er beruhigt die gereizten Schleimhäute und kann richtig dosiert einfach ins Futter gemischt werden.

2. Besserer Stoffwechsel 

Das Füttern von unbehandeltem Honig regt den Stoffwechsel an und unterstützt so den Verdauungstrakt deines Hundes bei Gastritis und Verdauungsproblemen. Der Honig kann dafür etwa bei selbstgebackenen Hundekeksen in den Teig untergehoben werden.

Die äußerliche Anwendung von Honig 

1. Honig fördert die Wundheilung 

Bei kleinen Verletzungen und Wunden kann Manuka-Honig oder eine sterilisierte Wundhonig-Creme aus der Apotheke aufgetragen werden. Dadurch wird die Wundheilung beschleunigt. Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und wird dort als Naturheilmittel verwendet. Im Gegensatz zu anderen Honigsorten ist dieser Honig relativ teuer, hat jedoch eine einmalige antibakterielle Wirkung. Auf jeden Fall eine Investition wert und für dich, als auch für deinen Hund gesund! 

2. Linderung bei Juckreiz

Als naturbasierte Alternative zu chemischen Mitteln kann Honig auch bei Juckreiz Linderung verschaffen. Die juckenden Stellen sollten dann mit einem Verband oder Pflaster abgedeckt werden, damit der Honig gut einwirken kann. 

Die richtige Dosierung von Honig für Hunde

Honig ist in kleinen Mengen nicht schädlich oder giftig für deinen Hund, sollte unverarbeitet jedoch nicht täglicher Bestandteil der Ernährung sein. Die Dosierung beläuft sich auf etwa ½ Teelöffel pro Woche für einen kleinen Hund bis ca. 20 kg und einem Teelöffel für einen Hund mit 20-25 kg. Für einen Hund ab 25 kg können etwa 1 ½ Teelöffel pro Woche dosiert werden.

Basilikum und Oregano für Hunde

Basilikum hat eine antibakterielle und beruhigende Wirkung. Oregano hingegen liefert wertvolle Ballaststoffe und sorgt für eine gesunde Magen-Darm-Flora bei Hunden.

Little cute puppy (Golden Retriever) eating small bamboo plants or Thyrsostachys siamensis Gamble in garden pot

Das Wundermittel Basilikum

Wird Basilikum zum Futter deines Hundes hinzugefügt, gelangen wichtige Spurenelemente wie Zink sowie zahlreiche Mineralstoffe in den Futternapf. Basilikum wird von Hundebesitzern und -besitzerinnen gerne eingesetzt, um Magenschmerzen zu lindern und Verdauungsprobleme zu lösen. Zusätzlich hat Basilikum eine entkrampfende Wirkung und beugt Atemwegserkrankungen bei Hunden vor.

Gesunde Magen-Darm-Flora dank Oregano

Oregano liefert wertvolle Ballaststoffe und sorgt so für eine gesunde Magen-Darm-Flora deines Hundes. Häufig wird Oregano eingesetzt, um die Gefahr an Pilz- und Harnwegsinfektionen zu erkranken zu vermindern. Viele Hunde neigen nämlich gerade während der kalten Jahreszeiten zu solchen Infektionen, die durchaus unangenehm und in manchen Fällen nur schwer behandelt werden können. 

Außerdem verwenden viele Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen Oregano-Öl, wenn ihr Hund Antibiotika einnehmen muss. Dadurch können Nebenwirkungen reduziert werden. Wichtig ist aber, die Verabreichung von Oregano über das Futter mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin zu besprechen. Oregano-Öl ist keinesfalls ein Substitut für das verschriebene Antibiotikum und sollte nur ergänzend genutzt werden, um mögliche Nebenwirkungen zu mindern.

Frische Kräuter vs. Kräuter aus der Tiefkühltruhe

Frisch eingekauft oder von der Sommerernte tiefgefroren: du kannst alle Mahlzeiten deines Hundes mit den gemischten Kräutern verfeinern. Die Dosierung liegt bei einer Prise für kleine Hunde, einem halben Teelöffel für Hunde bis ca. 20 kg und einem ganzen Teelöffel für große Hunde. 

Lavendel für Hunde

Lavendel ist ungiftig für Hunde. Einige Vierbeiner mögen den intensiven Geruch von Lavendelöl dennoch nicht. Bevor du also mit einer Lavendel-Aromatherapie für deinen Hund startest, ist ein Akzeptanztest unbedingt erforderlich. Fühlt sich dein Hund durch den Geruch keineswegs gestört, kannst du mit dem Training beginnen. Dann kann dein Hund schon bald von dem natürlichen Beruhigungsmittel mit der angstlösenden Wirkung profitieren!

Three beautiful Golden Retriever dogs in the lavender field

Tipps für das Lavendelöl-Training mit deinem Hund 

  • Verwende natürliches, reines Lavendelöl. 
  • Tropfe eine geringe Menge (1-2 Tropfen) auf eine Decke oder ein Handtuch.
  • Wenn dein Hund gerade sehr entspannt oder kurz vor dem Einschlafen ist, lege die Decke in die Nähe des Hundebettes.
  • Sobald dein Hund aufsteht, entferne die Decke und sorge dafür, dass der Geruch des Lavendels nicht mehr im Raum ist.
  • Wiederhole diese Übung immer wieder, wenn dein Hund gerade besonders entspannt in seinem Bett liegt. 
  • In weiterer Folge kannst du die Decke auch direkt in das Hundebett legen oder ein Lavendelkissen in der Nähe platzieren.

Stresssituationen dank Lavendelöl-Training besser meistern

Es wird empfohlen, dieses Training regelmäßig mit deinem Hund zu wiederholen. So gewöhnt er sich langsam an den Duft und an die Wirkung des Öls. Schon bald wird dein Hund mit Stresssituationen viel entspannter umgehen. Auch wenn er mit dem Duft gut zurechtkommt, solltest du immer sehr sparsam mit der Dosis sein und nie mehr als 2-3 Tropfen verwenden. Die Verknüpfung des ausgeprägten Geruchssinns mit dem ruhigen Verhalten deines Hundes im jeweiligen Moment ist verantwortlich für die entspannende Wirkung des Öls. So meistert dein Vierbeiner stressige und unruhige Situation deutlich besser. 

Dürfen Hunde Erdbeeren essen?

Auch die Vorfahren unserer Hunde, wie wir sie heute kennen, haben sich bereits zu einem beachtlichen Teil von Obst, vor allem auch von Beeren, ernährt. Heute noch kann der Verzehr von Erdbeeren bei Hunden einen positiven gesundheitlichen Einfluss haben. Wie genau du durch Erdbeeren das Wohlbefinden deines Vierbeiners steigern kannst, erfährst du hier! 

Closeup cute pomeranian dog looking red strawberry in hand with happy moment, selective focus

Diese Vorteile hat das Füttern von Erdbeeren bei deinem Hund

1. Erdbeeren als gesundes Leckerli

Erdbeeren enthalten den pflanzlichen Inhaltsstoff Flavone, der die Konzentrationsfähigkeit deines Hundes steigert. Im Training können Erdbeeren als gesundes Leckerli deshalb optimal eingesetzt werden. Zusätzlich sind sie besonders kalorienarm!

2. Zur Stärkung der Knochen

Da die Erdbeere einen hohen Kalziumgehalt hat, stärkt sie den Knochenaufbau bei Hunden und unterstützt die Gesundheit der Zähne. 

3. Gute Verträglichkeit durch geringen Fructose Anteil 

Viele Obstsorten wie Kirschen und Trauben sind aufgrund ihres hohen Fructose-Gehaltes ungeeignet für Hunde. Grund dafür ist, dass die Bauchspeicheldrüse von Hunden Fructose nur schwer verdauen kann. Der Anteil an Fructose bei Erdbeeren liegt hingegen bei nur etwa 2g pro 100g. Das macht diese Beere für Hunde sehr gut verträglich. 

4. Entzündungshemmende Wirkung 

Die Erdbeere kann auch Hunde mit Arthrose unterstützen, da sie durch den hohen Phosphorgehalt entzündungshemmend wirkt. Arthritische Beschwerden können so gelindert werden.

5. Bessere Verdauung

Erdbeeren, egal ob als Leckerli oder ins Futter gemischt, fördern die Produktion von Verdauungssäften und können bei Verstopfung die Verdauung anregen.

Wie viele Erdbeeren dürfen Hunde essen? 

Wenn du deinem Hund Obst fütterst, gilt als Faustregel die Dosis nicht zu überschreiten. Kleine Hunde bis 15 kg Körpergewicht können etwa 2 Erdbeeren täglich essen. Größeren Hunden kannst du in der Saison 3-4 Erdbeeren täglich geben. Achte darauf, wie dein Hund darauf reagiert und stelle sicher, die empfohlene Dosis gezielt einzuhalten.

Hausmittel Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und enthält natürliches Vitamin E. Es stärkt das Immunsystem und dient zusätzlich als Energielieferant bei Antriebslosigkeit. Der gesunde Futterzusatz hat aber auch noch viele weitere Vorteile!

1. Für starkes & glänzendes Fell

Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Nährstoffe unterstützen deinen Hund beim Fellwechsel und sorgen dafür, dass das neue Fell gesund ist. Du kannst das Schwarzkümmelöl auch äußerlich anwenden, indem du einige Tropfen auf eine Bürste gibst, bevor du deinen Hund kämmst. Das machst das neue Fell stark und glänzend!

2. Verringert Histaminausschüttung 

Bei Hunden mit Allergien und Atemwegserkrankungen kann das Öl ausgleichend wirken. Das enthaltene ätherische Öl Thymoquinon sorgt für eine verringerte Histamin-Ausschüttung. Damit wird die Häufigkeit von Anfällen reduziert. Erfolge konnten unter anderem auch bei Hunden nachgewiesen werden, die an Epilepsie erkrankt sind.

3. Gegen Zecken und Parasiten

Viele Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen verwenden Schwarzkümmelöl auch als natürliche Abwehr gegen Zecken und andere Parasiten. Ins Futter gemischt oder als Leckerli verarbeitet, hat das Öl eine abschreckende Wirkung auf Ungeziefer und stoppt die Vermehrung auf dem Körper deines Hundes.

4. Entzündungshemmend und schmerzlindernd 

Bei Hautproblemen, Entzündungen und oberflächlichen Verletzungen kann Schwarzkümmelöl an die entsprechende Stelle aufgetragen werden. Es wirkt entzündungshemmend und lindert Schmerzen und Juckreiz.

5. Achte auf die Dosierung

Etwa zwei Mal wöchentlich kannst du deinem Hund 1ml Schwarzkümmelöl pro Kilogramm Körpergewicht ins Futter mischen. Wichtig ist, dass die Dosierung immer ganz genau bemessen wird. Wird sie nämlich mehrmals überschritten, kann dies schädlich für die Leber deines Hundes sein. Solltest du dir unsicher sein, wie das Öl am besten verwendet werden wird, kannst du auch deinen Tierarzt bzw. deine Tierärztin um Rat bitten. So kannst du auf Nummer sicher gehen! 

Dürfen Hunde Kartoffeln essen?

!!! WICHTIG: Kartoffeln dürfen nur geschält und durchgekocht an Hunde verfüttert werden. 

Rohe Kartoffeln sind aufgrund des enthaltenen Solanins giftig für Hunde und können Durchfall, Schleimhautentzündungen und starke Krämpfe auslösen. Durch das Kochen geht ein Großteil des Solanins ins Wasser über. So werden Kartoffeln für Hund und Mensch verträglich und essbar. Das Kochwasser darf auf keinen Fall weiterverwendet werden!

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Ideale Alternative bei Allergien und Unverträglichkeiten 

Besonders bei Hunden mit Allergien und Unverträglichkeiten (z.B. Getreide) sind gekochte Kartoffeln eine gute Alternative. Als Kohlehydrate- und Proteinlieferant werden sie auch bei Ausschlussdiäten gerne eingesetzt.

Kartoffeln sind leicht verdaulich

Sollte dein Hund an Durchfall oder Erbrechen erkrankt sein, eignen sich Kartoffeln ideal, um den Magen wieder etwas zu beruhigen. Sie sind leicht verdaulich und schmecken Hunden auch als Püree oder Brei.  

Wahre Energielieferanten für Hunde

Kartoffeln sind wahre Energielieferanten für Hunde! Und das, obwohl sie zu knapp 80% aus Wasser bestehen. Der Fettgehalt beläuft sich auf nur etwa 0,1%. Die Kartoffel wird daher oftmals ungerechtfertigt als ungesund bezeichnet. Die passende Menge und Zubereitungsart macht auf jeden Fall den Unterschied und sollte immer mit einem Tierarzt bzw. einer Tierärztin besprochen werden. 

Ideal für trächtige Hündinnen und Welpen 

Die Aufnahme aufgeschlossener, also gekochter Kohlenhydrate ist bei trächtigen und säugenden Hündinnen besonders wichtig. Selbstgekochte Gerichte mit Kartoffeln oder Reis können sich in dieser Phase energie- und gesundheitsfördernd auf Hündinnen und Welpen auswirken.

Wie viele Kartoffeln darf ein Hund essen?

Sofern nicht anders mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin vereinbart, sollte die Kartoffel jedoch nicht täglicher Bestandteil der Ernährung deines Hundes sein! Je nach Aktivitätsgrad können Gerichte mit Kartoffelbrei und ohne Gewürze aber ein- bis dreimal wöchentlich zubereiten werden. 

Käsepappeltee für Hunde

Kleinere Verletzungen und Wunden, die natürlich immer vom Tierarzt bzw. deiner Tierärztin überprüft werden sollten, können bei nahezu jedem Spaziergang entstehen. Nach Absprache empfiehlt sich zur weiteren Behandlung einer Wunde oftmals die reinigende Anwendung mit Käsepappeltee. 

Tea time. Dog Welsh Corgi Pembroke with a cup of tea.

Wundreinigung mit Käsepappeltee-Tupfern

Käsepappeltee wird nach Desinfektion einer Wunde zur weiteren Pflege und Reinigung eingesetzt, da mit jedem Spaziergang immer wieder Bakterien und Keime in die Wunde geraten können. Wunden sollten zwei bis dreimal täglich mit Käsepappeltee abgetupft werden. So säuberst du schonend die Wunde deines Hundes. Verwende dafür idealerweise Einweg-Wattepads oder Baumwolltücher, die nach einmaliger Anwendung gewaschen werden müssen. So verhinderst du, dass sich Keime weiter ausbreiten. 

Sanfte Reinigung der Ohren und Pfoten

Nach erlebnisreichen Spaziergängen kann Käsepappeltee zur Reinigung der Ohren im äußeren Bereich verwendet werden. Auch verschmutzte Pfoten können mit Käsepappeltee gesäubert werden, sodass keine Bakterien in mögliche offene Stellen gelangen.

Schmerzlinderung bei gereizter Schleimhaut

Die Inhaltsstoffe des Käsepappeltees wirken zusätzlich entzündungshemmend und lindern Schmerzen bei gereizter Schleimhaut. Käsepappeltee kann hier als lauwarmes oder kaltes Getränk helfen. Wenn dein Hund den Tee nicht trinken möchte, kannst du versuchen, ihm den Tee mit einem Schuss Honig schmackhaft zu machen. Die heilende Wirkung von Honig ist zudem die ideale Ergänzung zum Tee! 

Insider Anwendungstipp

Für die äußere Anwendung bei Verletzungen oder Wunden wird empfohlen, den Käsepappeltee über Nacht ziehen zu lassen. Der Tee kann dann den folgenden Tag über mit voller Wirkung zur Reinigung verwendet werden. Käsepappeltee findest du in jeder Apotheke. Bei vielen Tierärzten und Tierärztinnen kannst du den Tee auch direkt in der Praxis erwerben. Im Zweifelsfall empfehlen wir, den Einsatz von Käsepappeltee mit deinem Arzt oder deiner Ärztin zu besprechen. 

Tipps für den Spaziergang mit Hund

Ganz oben auf der Liste steht natürlich, immer wieder neue Wege zu erkunden. Hier gibt es unzählige interessante Objekte, Oberflächen und Gerüche für deinen Vierbeiner zu entdecken. Wir haben für dich weitere Tipps und Tricks zusammengestellt. So wird jeder Spaziergang für deinen Hund und dich zum kleinen Abenteuer! 

Baue Suchspiele ein

Um die Bindung zu deinem Hund zu stärken, kannst du jedes Mal Suchspiele einbauen. Du beginnst am Einfachsten mit verstecktem Futter, das gesucht werden muss. Wenn dein kluger Vierbeiner diese Aufgabe schnell bewältigt, kann das Lieblingsspielzeug oder später auch der Lieblingsmensch selbst zum Suchobjekt werden.

Hilfsmittel: Belohnung!  

Für spannende Spaziergänge sind Belohnungen ein weiteres wichtiges Hilfsmittel. Wird dein Hund von der Leine gelassen, muss es sich auch lohnen, dass er zurückkommt, wenn du ihn zurück rufst. Nehme daher immer Leckerlis auf eure Erkundungstouren mit! Dafür eignen sich unter anderem auch gesunde Snacks wie Karotten, die du gut vorbereiten und mitnehmen kannst. 

Balance Training im Freien

Viele Kleinigkeiten, wie das Balancieren auf einem Baumstamm oder das Überqueren einer spannenden Oberfläche (Moos, Laub oder Schnee) können deinen Hund schon geistig anregen. Vielleicht springt er beim nächsten Spaziergang dann schon von selbst über einen im Weg liegenden Baumstamm!

Aufmerksamkeitsübungen für unterwegs

Natürlich ist es nicht jeden Tag möglich, neue Gassiwege zu erkunden. Aber auch die alltäglichen Strecken, bei denen dein Hund schon jeden Stein kennt, können ganz leicht zu einer interessanten Route werden. Bei jedem Spaziergang bietet sich zwischendurch die Möglichkeit an, Grundkommandos wie „Sitz!“ und „Bleib!“ zu üben.

Vor allem bei bekannten Wegen kannst du beispielsweise gut beobachten, ob sich dein Hund laufend deiner Geschwindigkeit anpasst. Aufmerksamkeitsübungen wie diese stärken vor allem die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Grund dafür ist, dass sich ein Hund in diesen Momenten besonders auf die Handlungen seines Besitzers konzentriert.

Zuhause angekommen wirst du wahrscheinlich erkennen, dass dein Hund müde von all der Bewegung und den neuen Eindrücken geworden ist. Viele Streicheleinheiten dürfen da natürlich nicht zu kurz kommen! 

Wundergemüse Karotte

Auch junge Hunde profitieren von den zahlreichen Wirkstoffen, die in Karotten stecken. Sie eignen sich ideal als roher Snack zuhause oder unterwegs, können vorbereitet werden und halten sich ein paar Tage lang im Kühlschrank. Wenn du das Futter deines Hundes etwas aufpeppen möchtest, kannst du auch einfach eine frische Karotte ins Futter reiben. Das sorgt für etwas Abwechslung und ist gesund. So kannst du eine halbe bis ganze Karotte ganz einfach in das tägliche Futter einbauen.

young golden retriever sitting with a carrot in the snout

Allrounder Karotte: Deshalb ist dieses Gemüse so gesund

1. Der ideale Snack

Als roher Snack für zwischendurch stärkt die Karotte das Immunsystem deines Hundes. Gleichzeitig blocken die Inhaltsstoffe in Karotten die Anfälligkeit für Parasiten und bakterielle Krankheiten. Nebenbei ist das rohe Gemüse ein unterhaltsames Kauvergnügen für deinen Hund.

2. Für gesunde Zähne

Das Kauen einer rohen Karotte hilft dabei, Rückstände zwischen den Zähnen zu entfernen. Das Gemüse kann also als zusätzliche Unterstützung bei der regelmäßigen Zahnpflege eingesetzt werden – ganz einfach beim Snacken! 

3. Hoher Wassergehalt & kalorienarm

Karotten sind besonders kalorienarm und haben einen Wassergehalt von über 80%. Darüber hinaus sättigen sie sehr schnell. Für Hunde, die Diät halten müssen, ist dieses Gemüse also die perfekte Alternative zu Hundekeksen und industriell hergestellten Kaustangen! 

4. Ideale Schonkost bei Magenproblemen

Etwa 2 Stunden gekocht, püriert und anschließend mit Wasser verdünnt, hilft die Karotte als Suppe bei Durchfall. Die schädlichen Bakterien in der Darmflora deines Hundes werden ausgeschieden und können sich nicht mehr vermehren. Bei akutem Durchfall sollte dein Hund pro Tag eine Menge von etwa 2% seines Körpergewichtes von der Karottensuppe aufnehmen.

Karotten sind also ein wahres Wundergemüse und können spielerisch in den Alltag eingebunden werden! Zudem sind sie eine günstige Alternative zu Hundekeksen!

Äpfel für Hunde

Mit weit über 30 Nährstoffen wie Vitamin C, Kalzium und Eisen sind Äpfel ein gesunder Snack für Hunde und Menschen. Diese Vitaminbombe ist bekannt für die Stärkung des Immunsystems. Das macht Äpfel zum wichtigsten Obst, das in der Naturheilkunde für Hunde immer wieder genutzt wird. 

Äpfel können roh an Hunde verfüttert werden, wobei das Kerngehäuse immer entfernt werden sollte. Bei kleinen Hunden reicht ein Apfel pro Woche als Nahrungsergänzung. Große Hunde können zwei bis drei Äpfel pro Woche vertragen. Aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts wird jedoch von einem übermäßigen Verzehr von Äpfeln abgeraten. 

Jack Russell Terrier dog lying on grass with heap of apples

Welchen positiven Einfluss haben Äpfel auf Hunden?

1. Natürliche Darmreinigung für Hunde

Bei Verstopfung und Durchfall sorgen die Ballaststoffe des Apfels für die natürliche Darmreinigung bei Hunden. Dafür können sie entweder püriert oder ins Futter gerieben werden. So sind Äpfel nämlich leichter verdaulich und sorgen dafür, dass Giftstoffe gebunden und ausgeschieden werden. So wird die Darmflora deines Hundes schnell und natürlich wieder in Schwung gebracht. 

2. Apefessig für die Fell- und Hautpflege 

Apfelessig wird immer öfter als natürliches Hunde-Beautyprodukt für die Fell- und Hautpflege eingesetzt. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Das Naturprodukt muss dazu nur mit Wasser verdünnt werden. Dazu reicht es vollkommen aus, einen Teil Apfelessig mit zwei Teilen Wasser zu mischen. Diese Mischung kann dann als finaler Touch beim nächsten Hundebad verwendet werden, um das Fell damit auszuspülen. Apfelessig hat nämlich eine desinfizierende Wirkung, bekämpft Juckreiz und beugt lästigem Flohbefall vor. Nebenbei sorgt es für glänzendes Fell!

3. Ein spielerischer & gesunder Snack

Unbehandelte Äpfel eignen sich ausgezeichnet für ein gesundes Kauvergnügen. Für einen gesunden Snack für deinen Hund kannst du einen sogenannten „Apfel-Kong“ zubereiten. Dazu muss nur das Kerngehäuse entfernt werden. Die hohle Stelle kann dann mit Joghurt, Bananen oder anderen Leckereien gefüllt werden. Spielerisches und gesundes Snacken is damit garantiert! 

4. Eine fruchtige Belohnung

Aufgrund des hohen Nährwertes liefern Äpfel viel Energie. Sie können daher perfekt als Belohnung im Training eingesetzt werden! In Stücke geschnitten nehmen Hunde so eine gesunde Alternative zu sich, die kalorienarm ist und einen hohen Wassergehalt hat.

Kleo, Diego und 1.154 andere Hunde & Katzen werden von ihren Besitzern bereits regelmäßig getestet.

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